Galapagos-Inseln

Mehrere Menschen sterben bei Bootsunglück – auch Schweizer an Bord

26. September 2022, 20:48 Uhr
Vor den Galapagos-Inseln in Ecuador ist ein Boot mit 37 Menschen an Bord – darunter laut einem Medienbericht auch Schweizer – gesunken. Vier Menschen kamen dabei laut offiziellen Angaben ums Leben, zwei weitere werden vermisst.

Quelle: ZüriToday / Robin Luijten

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«Nach vorläufigen Angaben wurden vier Personen für tot erklärt, 30 gerettet, zwei vermisst», teilte der örtliche Zivilschutz in einer Erklärung mit. Unter den Toten seien auch zwei Ausländer, berichtete Angel Yanez, der Bürgermeister der Insel Santa Cruz, einer der Inseln des Archipels. Santa Cruz ist ein Nationalpark, der zum Weltkulturerbe gehört und ein berühmtes Schutzgebiet für Meerestiere im Pazifik, fast tausend Kilometer von der Küste Ecuadors entfernt.

Eine Schweizer Passagierin sei wohlauf, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Montagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

An Bord des Schiffes befanden sich 37 Personen, darunter mindestens 14 ausländische Passagiere aus Israel, Deutschland, Spanien, den USA und der Schweiz, wie eine örtliche offizielle Quelle, die anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Ursache unklar

Das Schiff befand sich auf dem Weg zwischen den Inseln Isabela und Santa Cruz, wie der Zivilschutz mitteilte. Das «Küstenschiff mit dem Namen Angy war in Seenot und am Sinken», fügte der Zivilschutz an. Angaben zur Ursache des Unfalls lagen nicht vor.

(sda/baz)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 26. September 2022 16:16
aktualisiert: 26. September 2022 20:48