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Chile

Rund 100 Häuser bei Grossbrand im Norden von Chile zerstört

11. Januar 2022, 15:41 Uhr
Bei einem Grossbrand im Norden von Chile sind mindestens 100 Häuser zerstört worden. Mehr als 400 Menschen seien obdachlos geworden, nachdem ihre Häuser in der Siedlung Laguna Verde in der Stadt Iquique in Flammen aufgingen, teilte der Katastrophenschutz des südamerikanischen Landes am Montag mit.
Nachbarn helfen Feuerwehrleuten bei der Bekämpfung eines Brandes in dem einkommensschwachen Viertel Laguna Verde in Iquique, im Norden von Chile. Bei dem Grossbrand sind mindestens 100 Häuser zerstört worden und mehr als 400 Menschen obdachlos geworden, teilte der Katastrophenschutz am Montag mit.
© Keystone/AP/Ignacio Munoz

Familienministerin Karla Rubilar wollte am Dienstag in die Region reisen, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

In der ärmlichen Siedlung am Rand von Iquique waren viele Häuser offenbar illegal errichtet worden. Zudem standen der Feuerwehr in dem Viertel kaum Hydranten zur Verfügung. Nach einigen Stunden brachte die Feuerwehr den Brand nach Angaben von Bürgermeister Mauricio Soria allerdings unter Kontrolle. Menschen, die bei dem Brand ihr Obdach verloren hatten, wurden zunächst in einer Schule untergebracht.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Januar 2022 15:41
aktualisiert: 11. Januar 2022 15:41