Reisewelten

Übernachten unter dem funkelnden Sternhimmel

Manuel Wälti, 2. März 2022, 08:32 Uhr
In Utah ist der Nachthimmel so klar, dass man die Milchstrasse von blossem Auge sieht. Auch sonst bietet der US-Bundesstaat viele Erlebnisse für Naturfans, vor allem die «Mighty 5» Nationalparks.
Der berühmte Delicate Arch in Utah bei Nacht. Diese Felsformation findet man auch auf den Nummernschildern aller Fahrzeuge in Utah.
© Getty

Utah liegt im Westen der USA und grenzt unter anderem an Nevada, Colorado, New Mexico und Arizona. Es ist tatsächlich einer der besten Orte der Welt, um den Nachthimmel zu beobachten – auch ohne Teleskop. Utah verfügt über 23 solcher Orte, welche von der International Dark Sky Association zertifiziert wurden. Die schiere Anzahl macht sie damit zur inoffiziellen Hauptstadt der Sternenbeobachtung.

Glamping unter den Sternen

Wer der Sternenbeobachtung noch eins oben drauf setzen will, der macht «Glamping», weiss Léonie Lippuner von Knecht Reisen. «Es gibt bei ‹Under Canvas› sogenannte Sternengucker-Zelte, die ein Panoramafenster über dem Bett haben», schwärmt die Nordamerika-Expertin.

Dieses Erlebnis sei aber nicht der einzige Grund, wieso man nach Utah reisen sollte, meint Léonie Lippuner. Der Staat werde bei der Reise-Planung oft übergangen – zu unrecht: «Utah bietet extrem vieles und vor allem sehr unterschiedliches. Zum einen verfügt es mit Salt Lake City über eine spannende Hauptstadt. Der Staat besticht aber vor allem durch seine Naturerlebnisse.»

Utah und seine «Mighty 5»

Bekannt ist Utah vor allem für seine Nationalparks.Während man auf einer Safari in Afrika die «Big 5» sucht, sind es in Utah die «Mighty 5»: Canyonlands-, Arches-, Zion-, Capitol-Reef- und Bryce-Canyon-Nationalpark sind die fünf bekanntesten Nationalparks. Zwar findet man in allen besondere Felsformationen – die Nationalparks könnten aber unterschiedlicher nicht sein.

«Arches besticht durch seine Steinbögen, Bryce Canyon ist bekannt für die sogenannten ‹Hoodoos›. Das sind bis zu 60 Meter hohe, säulenartige Felspfeile. Und Zion ist ein sehr grüner Nationalpark, durch den der Virgin River fliesst. Wenn das Sonnenlicht auf die roten Felswände trifft, gibt das immer sehr spannende Farbspiele.» Für Nordamerika-Expertin Léonie Lippuner ist deshalb klar, dass man am besten alle Parks besuchen sollte.

Hör dir den Beitrag zum Thema von Radio Argovia an:

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 27. Februar 2022 10:23
aktualisiert: 2. März 2022 08:32