Jagdaufseher bestätigt

Eines der Aarauer Schwänchen musste eingeschläfert werden

20. Juli 2021, 16:25 Uhr
In den letzten Wochen kamen immer wieder Gerüchte auf, dass ein Teil der Schwanen-Grossfamilie verstorben sei. Nun bestätigte der Aarauer Jagdaufseher, dass einer der Jungschwäne eingeschläfert werden musste.
Ein Aarauer Schwanenküken musste aufgrund eines Infekts eingeschläfert werden.
© Aargauer Zeitung

Die neun geschlüpften Aarauer Schwanenküken hielten sich in den vergangenen Wochen vielfach nicht immer am selben Ort auf. Aus diesem Grund wurde bereits befürchtet, dass Teile der Familie ums Leben gekommen sein könnten.

Hansruedi Müller, Aarauer Jagdaufseher, bestätigte gegeünber der «Aargauer Zeitung», dass dieser Fall nun tatsächlich eingetreten ist. «Ich musste es am letzten Samstag in die Tierklinik bringen. Es hatte aufgrund einer Wunde einen Infekt am Bein, der eine starke Blutvergiftung verursacht hat.»

Das Schwänchen konnte laut Müller kaum noch laufen und fressen. «Die Tierärztin sagte, dass man den Schwan einschläfern müsse, um ihm weiteres Leiden zu ersparen.» Es sei also eine Entscheidung zum Wohl des Tieres gewesen.

Eine gute Nachricht gibt es trotzdem: Die anderen acht Jungschwäne und ihre Eltern sind wohlauf.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 20. Juli 2021 16:18
aktualisiert: 20. Juli 2021 16:25
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