«TalkTäglich»

Andreas Glarner schmeisst Abstimmungsbüchlein durchs TV-Studio

Janina Schenker, 26. Mai 2021, 11:30 Uhr
«Das Abstimmungsbüchlein gehört in den Müll», sagt Andreas Glarner und schmeisst dieses mitten in der Sendung demonstrativ auf den Boden. Der SVP-Politiker liefert sich mit GLP-Nationalrat Beat Flach eine hitzige Debatte zum Covid-Gesetz.

Quelle: ArgoviaToday / Tele M1

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Das Covid-Gesetz erhitzt die Gemüter. Seit letztem Herbst ist es in Kraft, am 13. Juni stimmen wir über das weitere Bestehen ab. Wird die Vorlage angenommen, ändert sich nichts. Wird sie jedoch abgelehnt, tritt das Covid-19-Gesetz im September ausser Kraft.

«Das neue Gesetz diskriminiert Ungeimpfte»

Andreas Glarner kritisiert, dass das Abstimmungsbüchlein mit der Vorlage zum Covid-19-Gesetz bereits zweimal angepasst wurde. Beispielsweise sei Paragraph drei neu dazugekommen, welcher Ungeimpfte diskriminiere. Der SVP-Nationalrat befürchtet als Folge eine Spaltung der Gesellschaft.

«Finanzielle Hilfe ist für die Unternehmen lebensnotwendig.»

Der Aargauer GLP-Politiker Beat Flach ist komplett anderer Meinung. Er dementiert, dass es nie zu einem Impfzwang kommen werde. In der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg sei es elementar, dass die Wirtschaft am Leben erhalten werde. Da die Krise noch nicht vorüber sei, brauche es die Hilfe weiterhin.

Das regelt das Covid-19-Gesetz
© SRF

«TalkTäglich» in voller Länge gibt es hier.

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 25. Mai 2021 19:08
aktualisiert: 26. Mai 2021 11:30