Intensivmedizin

Das Kantonsspital Baden erhöht seine IPS-Kapazität

17. Mai 2022, 18:23 Uhr
Auf der Intensivpflegestation im Kantonsspital Baden wurde ein zusätzliches zertifiziertes Bett in Betrieb genommen. Die IPS-Kapazität wurde damit innerhalb eines Jahres um zwanzig Prozent erhöht, wie das KSB mitteilt. Ausserdem konnten 12 neue Mitarbeiter rekrutiert werden.
Das Kantonsspital Baden baut die Kapazität der IPS und IMC aus.
© Kantonsspital Baden

Mit der Stärkung der Intensivstation soll das Kantonsspital Baden (KSB) nicht nur für den Alltagsbetrieb gut gerüstet sein, sondern auch für den Bezug des Neubaus, welcher im Herbst 2024 in Betrieb genommen wird. Dieses Vorhaben hat das KSB laut Medienmitteilung nun bereits im alten Gebäude umgesetzt. Im Vergleich zum Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 konnte das Spital seine reguläre IPS-Kapazität um zwanzig Prozent erhöhen.

12 neue Mitarbeitende im KSB 

Um die neuen IPS-Plätze betreiben zu können, musste das KSB auch zusätzliches Personal rekrutieren. Dies war laut Omar Gisler, Mediensprecher Kantonsspital Baden, aufgrund des herrschenden Fachkräftemangels jedoch alles andere als leicht. Trotzdem war das KSB in den vergangenen Monaten aber in der Lage, ein Dutzend neue kompetente Mitarbeitende für die IPS gewinnen, so Gisler. Zudem habe man Pflegekräfte aus den eigenen Reihen dazu motivieren können, ein zweijähriges Nachdiplomstudium zu absolvieren, um auf der IPS arbeiten zu können.

Überwachungsstation wird ebenfalls ausgebaut

Im Hinblick auf den Bezug des Neubaus soll auch die Überwachungsstation (IMC) erweitert werden. Geplant ist, dass ihre Kapazität von 13 auf 16 Betten erhöht wird. Durch den Ausbau wird das KSB im Neubau auf der Intensiv- und Überwachungsstation dann insgesamt 28 Betten betreiben.

Die IMC fungiert als Bindeglied zwischen der IPS, den Bettenstationen und dem Notfallzentrum. Im IMC werden Patienten mit Überwachungs- und erhöhtem Behandlungsbedarf bei sogenannten Ein-Organsversagen betreut. Der Unterschied zur IPS besteht darin, dass sie über weniger Geräte – etwa Beatmungsmaschinen für intubierte Patienten – verfügt.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 17. Mai 2022 18:24
aktualisiert: 17. Mai 2022 18:24
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