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Nach diversen Vandalenakten: Gesuch für Videoüberwachung eingereicht

Spreitenbach

Nach diversen Vandalenakten: Gesuch für Videoüberwachung eingereicht

· Online seit 08.02.2024, 10:01 Uhr
Angezündete Fahrzeuge und Angriffe mit Steinen auf Polizeiautos: Der Gemeinderat reagiert und will die Sicherheit mit Videokameras erhöhen.
Pirmin Kramer / Aargauer Zeitung
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Der Gemeindepräsident sprach von «schockierenden Bildern und Szenen». Über die Halloween-Nacht im November in Spreitenbach berichteten Medien aus der ganzen Schweiz. Die Runde machte ein Foto der Kantonspolizei, das ein brennendes Auto beim Schulareal zeigte. Die Feuerwehr konnte zwar verhindern, dass die Flammen auf andere Fahrzeuge übergriffen. Diese wurden dennoch beschädigt, der Sachschaden belief sich auf 60’000 Franken.

In derselben Nacht bewarfen in Spreitenbach 40 maskierte Jugendliche ein Polizeiauto mit Steinen. Bereits im Jahr zuvor waren an Halloween Autos mit Eiern, Batterien und Steinen beschmissen worden.

Quelle: Tele M1

Jetzt setzt der Gemeinderat sein Vorhaben, das er schon kurze Zeit nach der Halloween-Nacht 2023 ankündigte, in die Tat um. «Der Gemeinderat Spreitenbach hat beim Kanton ein Gesuch um Bewilligung einer optisch-elektronischen Anlage, sprich Videoüberwachung, im Bereich der Schulliegenschaften eingereicht.»

Vandalen sollen schnell identifiziert werden

Seit geraumer Zeit leide die Gemeinde Spreitenbach unter vermehrtem Vandalismus, insbesondere im Bereich der Schulanlagen, heisst es in einer Mitteilung. Trotz verstärkter Überwachungsmassnahmen durch einen Sicherheitsdienst und erhöhter Präsenz der Polizei hätten Vandalenakte nicht verhindert werden können.

Dieser Schritt soll dazu dienen, die Sicherheit der Schulanlagen zu erhöhen und potenzielle Täter abzuschrecken. Das eingereichte Konzept sieht die Installation mehrerer Kamerastandorte vor, um eine umfassende Überwachung des betroffenen Bereichs zu gewährleisten.

Durch diese Massnahme erhofft sich die Gemeinde Spreitenbach nicht nur eine Abschreckung potenzieller Vandalen, sondern auch eine schnellere Identifizierung und Ergreifung der Täter im Falle von Straftaten.

veröffentlicht: 8. Februar 2024 10:01
aktualisiert: 8. Februar 2024 10:01
Quelle: ArgoviaToday

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