Verzählt

Stetten muss Abstimmungsresultat massiv korrigieren

14. Juni 2021, 18:16 Uhr
In der Aargauer Gemeinde Stetten kam es am Abstimmungssonntag zu einem bösen Schnitzer. Wie die Aargauer Staatskanzlei mitteilt, wurde ein falsches Abstimmungsergebnis vermeldet. Statt einem Ja gab es in Stetten eigentlich ein Nein bei der Trinkwasserinitiative.
In Stetten AG kam es zu einer grossen Diskrepanz bei den ausgezählten Stimmen.
© Keystone (Symbolbild)
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Abstimmungspanne in Stetten – wegen eines falsch eingetragenen Resultats musste die Gemeinde das Abstimmungsergebnis bei der Trinkwasserinitiative revidieren.

Stetten stimmte laut dem ursprünglichen kommunalen Abstimmungsresultat der Trinkwasserinitiative mit 433 Ja-Stimmen zu 370 Nein-Stimmen zu. Tatsächlich lehnte die Gemeinde die Vorlage aber ab. Dies zeigt die Korrektur, die Stetten der Aargauer Staatskanzlei am Montag zuschickte. Tatsächlich waren es nämlich nur 283 Ja-Stimmen, dafür ganze 537 Nein-Stimmen.

Das kantonale Schlussresultat zur Trinkwasserinitiative ändert sich dadurch nur minim. Der Kanton Aargau lehnte die Trinkwasserinitiative ursprünglich mit 61,76 Prozent ab. Die Korrektur sorgt lediglich für einen Unterschied von 0,06 Prozent.

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 14. Juni 2021 18:16
aktualisiert: 14. Juni 2021 18:16