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Brügglifeld

Bringt der FCA-Caterer jetzt Ordnung ins Bierstand-Chaos?

Ursina Mühlethaler, 31. August 2021, 13:59 Uhr
Am letzten Match im Brügglifeld mussten die durstigen Zuschauer bis zu 20 Minuten für ein Bier anstehen. Dies sorgte bei vielen Fans für Unmut, den auch die Chefetage des FC Aarau zu spüren bekam. Für das kommende Spiel soll dieses Problem laut dem Caterer behoben sein.
Im Brügglifeld findet am Samstagabend das Spiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Stade Lausanne-Ouchy statt.
© Keystone

Sonniges Wetter, volle Ränge und eine spielstarke Mannschaft – die Bedingungen für einen perfekten Abend waren optimal. Doch die Laune der FCA-Fans war nach der ersten Halbzeit ziemlich im Keller. Grund dafür: das Catering.

20 Minuten anstehen für ein Bier

Seit Jahrzehnten wird das Catering im Brügglifeld von der Rufer Metzg betrieben. Nun hängt der Haussegen aber schief: Am letzten FC Aarau Match – dem ersten nach einer langen, coronabedingten Zuschauerpause – waren viele Fans gar nicht zufrieden mit der Verpflegung.

Während die Eingangskontrolle trotz vieler Corona-Vorschriften zügig verlief, musste man laut Fan-Aussagen bis zu 20 Minuten anstehen, um an ein Bier zu kommen. Für die Fans, die keine Sekunde des Spiels verpassen wollten, war das natürlich mehr als nur ein Stimmungsdämpfer. Das spürte auch FCA-Geschäftsführer Roland Baumgartner: «Wir haben es selber am Matchtag natürlich auch festgestellt und im Nachhinein einige negative Reaktionen erhalten, dass es im Cateringbereich nicht optimal lief. Wir waren selber als FC Aarau auch enttäuscht, weil es sonst rundherum ein toller Event, ein toller Match war. Wir haben gewonnen, die Leute konnten sich frei bewegen – alles hat sonst auch Covid-technisch super funktioniert.»

Weshalb kam es zu solch langen Wartezeiten?

Jonathan Rufer vom Schlossrueder Catering-Service erklärt: «Hinter den Verzögerungen steckten mehrere Gründe. Es war definitiv nicht zufriedenstellend, so wie es gelaufen ist mit den langen Wartezeiten. Einer der Gründe war sicher die lange Pause, die wir hatten, unsere Teams mussten teilweise neu zusammengesetzt werden. Da fehlte zum Teil die Routine. Nach so einer langen Zeit braucht man eine Weile, um wieder hereinzukommen.»

Neben der langen Coronapause sei auch die Zuschauerzahl eine Herausforderung gewesen, so Rufer. «Es war tatsächlich so, dass die Zuschauerzahl eher an der oberen Grenze der Erwartungen lag. Dementsprechend wurden auch unsere Ressourcen recht ausgereizt. Was noch hinzukam – und das ist grundsätzlich sehr erfreulich – ist, dass die Zuschauer sehr, sehr gut konsumiert haben.»

Nach dem Spiel habe man sowohl intern als auch mit dem FC Aarau die Situation analysiert. Für den kommenden Match habe man nun einige Anpassungen vorgenommen, so Rufer: «Wir haben überall Personal aufgestockt und werden dieses Mal mehr Biergeräte im Einsatz haben, um die Kapazitäten zu erhöhen.»

Am Samstagabend bestreitet der FC Aarau sein nächstes Spiel gegen den FC Stade Lausanne-Ouchy. Dort wird sich zeigen, ob das Catering seine Hausaufgaben gemacht hat.

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 21. August 2021 12:48
aktualisiert: 31. August 2021 13:59