Leben als Rentner

Darum ist Ueli Giezendanner gegen die Erhöhung des Rentenalters

4. Oktober 2022, 22:19 Uhr
Der ehemalige Aargauer Nationalrat Ueli Giezendanner ist gegen eine Erhöhung des AHV-Alters. Er ist der Meinung, dass Schweizerinnen und Schweizer ab 65 Jahren ihr Rentnerleben geniessen sollen dürfen.
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«Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an» – was Udo Jürgens zu Lebzeiten gesungen hat, stimmt für den Aargauer alt Nationalrat Ueli Giezendanner so nicht ganz. «Wenn man ein Leben lang gearbeitet hat, dann reicht 65. Man muss ja auch noch ein bisschen Mensch bleiben. Ich gehe Velo fahren oder reise um die ganze Welt. Das kann man alles nicht mehr, wenn man noch arbeiten muss», gibt Giezendanner gegenüber Tele M1 zu bedenken.

Anders sehen das die Jungfreisinnigen: Obwohl die Lebenserwartung immer höher wird, passiere beim Rentenalter nichts. Mit der Renteninitiative wollen sie erreichen, dass ab 2032 das Rentenalter 66 gilt. «Wenn heute jemand 100-jährig wird, dann zahlt er 47 Jahre ein und bezieht fast gleich lang AHV. Da merkt man schon, dass einfach das Gleichgewicht nicht mehr stimmt», erläutert Martina Bircher, Mitglied Initiativkomitee «Renteninitiative».

Für Ueli Giezendanner ist die Erhöhung des Rentenalters aber klar der falsche Weg. Nach dem knappen Ja zur AHV-Reform Ende September müsse man der Bevölkerung nun danken und nicht extra noch einen Schritt weiter gehen.

Welche Vorschläge Giezendanner hat, um die AHV zu retten und warum das für Martina Bircher nicht reicht, erfährst du im Video oben.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 4. Oktober 2022 22:19
aktualisiert: 4. Oktober 2022 22:19