Gefährliche Abkühlung

Die Polizei rät vom Baden in den Flüssen dringend ab

18.07.2021, 21:18 Uhr
· Online seit 18.07.2021, 19:41 Uhr
Trotz des besseren Wetters, in der nächsten Woche rät die Kantonspolizei Aargau vom Baden in den Flüssen dringend ab. Passanten meldeten am Sonntag in Wolfwil einen Fischer, der in der Aare abgetaucht sei. Diese Meldung löst sofort ein Grossaufgebot der Polizei aus.

Quelle: TeleM1

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Bei der Kantonspolizei Solothurn ging am Sonntagnachmittag eine Meldung ein, dass sich in der Aare bei Wolfwil eine Person befindet. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot ausgerückt, um nach der Person zu suchen. Später stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Passanten haben eine Tasche gesehen und daraufhin vermutet, dass sich der Besitzer in der Aare befindet. Die Tasche gehörte jedoch Arnold Hofer. Er hatte sie nach dem Fischen vergessen: «Ich wollte sie holen. Dann sah ich ein grosses Polizeiaufgebot. Die Polizei musste schon etwas schmunzeln, als ich ihnen alles erklärte. Sie sind jedoch froh, dass ich noch lebe», so Hofer.

Dieser Vorfall zeigt, wie angespannt die Situation nach dem starken Regen ist. Auch wenn die Temperaturen momentan dazu einladen schwimmen zu gehen, sollte man das lieber lassen. Bernhard Graser, Mediensprecher Kantonspolizei Aargau, erzählt, wie schlimm ein Schwumm im Fluss enden könnte: «Wenn man momentan in einen Fluss fällt, ist man verloren. Man gerät in einen Strudel.» Gerettet werden kann man in so einer Situation nur schwer.

(red.)

veröffentlicht: 18. Juli 2021 19:41
aktualisiert: 18. Juli 2021 21:18
Quelle: ArgoviaToday

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