Meisterschwanden

«Es ist ein Schock» – Einbrecher verwüsten Restaurant

· Online seit 10.02.2024, 19:11 Uhr
Böses Erwachen für die Wirtin des Löwen in Meisterschwanden: In der Nacht auf Samstag steigen Unbekannte ins Restaurant ein, verwüsten das Lokal und stehlen mehrere tausend Franken. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.
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Im Landgasthof Löwen in Meisterschwanden sieht es am Samstagmorgen aus, wie nach einer wilden Party. Überall liegen leere Flaschen, der Fussboden ist übersät mit Scherben und Abfall. Nur: Hier gab es keine Party, keinen Fasnachtsball oder sonst ein rauschendes Fest. In der Nacht waren Unbekannte über ein Fenster eingestiegen und hatten im Restaurant gewütet.

Schock für die Wirtin

«Es ist Blödsinn, es ist einfach nur Blödsinn. Das bringt doch niemandem was», sagt Wirtin Susi Heimgartner zu Tele M1, während sie zwischen ein paar Glasscheiben eine heil gebliebene Vodka-Flasche hervorzieht. Es sei ein regelrechter Schock. Noch am Freitagabend, als sie abgeschlossen habe, sei alles normal gewesen und heute fände «man das Restaurant so vor».

Offenbar auf der Suche nach Wertsachen und Geld, versucht die unbekannte Täterschaft vergeblich, den Zigarettenautomaten aufzubrechen. Mehr Erfolg haben sie beim Tresor, der mit einem Pickel aufgebrochen wurde. 3000 Franken in Bar stehlen die Täter.

Mit Alkohol Spuren verwischt?

Doch der Sachschaden in der Gaststube schmerze sie mehr, als das Geld, das gestohlen wurde, sagt Heimgartner, die seit elf Jahren im Löwen arbeitet. Die Aargauer Kantonspolizei geht davon aus, dass die grosse Zerstörungswut, und insbesondere das Ausleeren vieler Flaschen mit Alkohol, dazu diente, Spuren zu verwischen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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Derweil will Susi Heimgartner wieder nach vorne schauen. Am Samstagabend ist im Löwen in Meisterschwanden ein Fasnachtsball geplant, der trotz der Verwüstung durchgeführt wird. Man verschiebt sich kurzfristig in einen von den Einbrechern verschonten Saal neben der Gaststube. Alkohol habe es – trotz der grossen Verwüstung – noch genug am Lager, wie Heimgartner versichert.

(red.)

veröffentlicht: 10. Februar 2024 19:11
aktualisiert: 10. Februar 2024 19:11
Quelle: ArgoviaToday

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