«Absurd»

Jean-Pierre Gallati geht mit Nein-Parole seiner Partei zum Covid-Gesetz hart ins Gericht

22.08.2021, 20:51 Uhr
· Online seit 22.08.2021, 20:48 Uhr
Der Aargauer Gesundheitsdirektor hält es für «fahrlässig», in Zeiten von steigenden Spitaleinweisungen auf das Zertifikat zu verzichten.
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Die SVP-Delegierten unterstützen das zweite Referendum gegen das Covid-19-Gesetz. Das haben sie an ihrem gestrigen Parteitag beschlossen. Kritisiert wurde vor allem das Covid-Zertifikat. In vielen Kantonen, wie etwa dem Aargau, ist die Gesundheitsdirektion in SVP-Hand. Die sieben Regierungsräte reagieren wenig erfreut auf die Nein-Parole ihrer Partei zum Covid-Gesetz, wie eine Umfrage der «Aargauer Zeitung» zeigt.

Der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati etwa hält es für «fahrlässig», auf das Zertifikat zu verzichten, nur schon deshalb, weil man es zum Reisen brauche. Das Zertifikat sei auch darum ein sinnvolles Instrument, weil es Schliessungen und Veranstaltungsverbote vorbeugen könne.

Gallati weist gegenüber der Aargauer Zeitung zudem auf die steigenden Spitaleinweisungen hin. «In einer solchen Situation das Gesetz abzulehnen, ist absurd.»

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(Patrik Müller, Aargauer Zeitung)

veröffentlicht: 22. August 2021 20:48
aktualisiert: 22. August 2021 20:51
Quelle: ArgoviaToday

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