Verkehrschaos

Nach Unfällen auf der A1: Freie Fahrt und Minusstunden für Pechvögel

24. Januar 2023, 11:17 Uhr
Nach gleich mehreren Unfällen am Dienstagmorgen ist auf den Strassen im Argovialand wieder Ruhe eingekehrt. Bisweilen musste im morgendlichen Berufsverkehr mit einem Zeitverlust von anderthalb Stunden gerechnet werden. Du warst betroffen und fragst dich, ob du jetzt länger arbeiten musst? Wir klären auf.
Viel Verkehr auf der Hauptverkehrsachse: Am frühen Dienstagmorgen war im Argovialand wegen Unfällen viel Geduld gefragt. (Symbolbild)
© KEYSTONE/TI-PRESS/SAMUEL GOLAY
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Wegen eines Unfalls auf der A1 zwischen Aarau-Ost und Lenzburg und eines Folgeunfalls in der Region Aarau-West ist es in der morgendlichen Hauptverkehrszeit im Argovialand zu diversen Staus gekommen. Auf der A1 in der Region Lenzburg mussten die Pechvögel im Auto mit Wartezeiten von rund 90 Minuten rechnen. Auch auf den jeweiligen Hauptstrassen in der Region kam es in der Folge zu Rückstaus und auch hier teils zu längeren Wartezeiten.

Muss ich jetzt länger arbeiten?

Erst um 9.30 Uhr im Büro statt um 8 Uhr – heisst das jetzt «Überstunden» leisten am Abend? Wir wollten es genau wissen und haben bei Angie Maio, HR-Leiterin und GL-Mitglied bei der Gewerkschaft Syna nachgefragt. «Der Arbeitgeber kann für den Monsterstau auch nichts. Rechtlich gesehen muss er die verpasste Arbeitszeit also nicht bezahlen», sagt die Expertin.

Immerhin: Der Arbeitgeber kann aber auch nicht verlangen, dass die verpasste Zeit noch am selben Tag nachgeholt werden muss, erläutert sie weiter. Die nicht geleisteten Stunden könnten aber von der Gleitzeit abgezogen werden oder müssten zu einem späteren Zeitpunkt abgearbeitet werden.

War deine Chefin hässig, als du heute Morgen zu spät gekommen bist? Oder der Chef besonders kulant und hat dir die Stunden trotzdem angerechnet? Schreib es uns in die Kommentare.

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(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 24. Januar 2023 11:17
aktualisiert: 24. Januar 2023 11:17