Strategie vom Bund?

SVP-Nationalrätin Martina Bircher zweifelt an Impfquoten-Berechung

21. September 2021, 23:00 Uhr
In der Schweiz werden bei der Berechnung der Impfquote auch Kinder unter 12 Jahren mit einbezogen. Dies sorgt bei der Aargauer SVP-Nationalrätin Martina Bircher für Unverständnis.

Quelle: Tele M1

Kinder unter 12 Jahre werden bei der Berechnung der Impfquote mit einberechnet, obwohl sie noch gar nicht geimpft werden können. Dies macht die Aargauer SVP-Nationalrätin Martina Bircher stutzig. Sie vermutet hinter dieser Berechnungsmethode eine gewollte Strategie des Bundes.

«Wir sind jetzt in der Normalisierungsphase, aber von dieser Normalität spüren wir in der Bevölkerung absolut nichts. Und es wird ja genau immer die tiefe Impfquote als Grund dafür genannt – diese ist in Wirklichkeit ja aber viel höher», so Bircher.

Zahlen des Bundes zeigen, dass die Impfquote ohne Einbeziehung der unter 12-Jährigen von 53 auf 60 Prozent ansteigt. Für Martina Bircher hinkt deshalb der Vergleich mit den Impfquoten der Nachbarländer.

Wie die Nationalrätinnen Ruth Humbel (Die Mitte) und Yvonne Feri (SP) zu diesem Thema stehen, erfährst du oben im Video.

(umt)

Quelle: ArgoviaToday / Tele M1
veröffentlicht: 22. September 2021 11:31
aktualisiert: 22. September 2021 11:31
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