Coronavirus

Unterschiedliche Reaktionen auf vom Bundesrat geplante Massnahmen

1. Dezember 2021, 21:15 Uhr
Der Bundesrat hat härtere Corona-Massnahmen in die Vernehmlassung gegeben, welche die Kantone nun beraten. Ein Vorschlag ist, dass die Gültigkeitsdauer der Tests verkürzt wird. So will man mehr Corona-Fälle entdecken, erhöht aber auch den Druck auf die Ungeimpften. Der Frust ist teilweise gross.

Quelle: TeleM1

Der Bundesrat will, dass das Zertifikat mit dem PCR-Test nur noch 48 statt 72 Stunden gültig ist. Die Gültigkeit vom Antigen-Schnelltest soll von 48 auf 24 Stunden gesenkt werden. Eine Umfrage von «Tele M1» vor den Aargauer Testzentren zeigt: Man ist sich über die Massnahmen nicht einig. «Es ist ein Mist», sagt etwa eine Frau. Eine andere findet es gut: «Es gibt einem mehr Sicherheit und man kann schneller aus der Quarantäne.»

Für SVP-Nationalrätin Martina Birrer geht dieser Vorschlag zu weit. Sie befürchtet, dass der Druck auf Ungeimpfte so noch mehr steigt. «Ich denke, der Bundesrat beabsichtigt, die Situation für Ungeimpfte noch unangenehmer zu machen.»

Der Bundesrat erklärte am Dienstag, er wolle mit diesen Massnahmen die Ausbreitung des Virus eindämmen und vor allem die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante verhindern. Unterstützt wird er von Links. SP-Nationalrätin Gabriela Suter findet diese Massnahmen zumutbar: «Natürlich ist es mühsam, aber es gibt eine gute Alternative: das Impfen.»

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 1. Dezember 2021 21:16
aktualisiert: 1. Dezember 2021 21:16
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