Schweiz

Gleiche Geschenke gesucht – für weniger Geld

Sparen an Weihnachten

Gleiche Geschenke gesucht – für weniger Geld

· Online seit 14.12.2023, 07:28 Uhr
Die Schweiz ist im Weihnachtsstress. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um das passende Geschenk zu kaufen. Wie teuer dieses sein soll, hat sich zu vorherigen Jahren verändert. Der Inhalt hingegen soll derselbe bleiben.
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In diesen Tagen sind die Städte und Läden wieder voller Einkaufslustigen, die noch Geschenke für die Festtage kaufen. Anders als in früheren Jahren wollen Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten dieses Jahr aber weniger Geld ausgeben, um sich oder ihren Liebsten eine Freude zu bereiten. Das zeigt die jährliche Weihnachtsumfrage von Ernst & Young.

Während in der Schweiz lebende Personen letztes Jahr durchschnittlich 343 Schweizer Franken hinblätterten, wollen sie dieses Jahr nur noch durchschnittlich 282 Schweizer Franken in Geschenke investieren. Rund ein Fünftel der Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben, planen, zwischen 101 und 200 Franken auszugeben.

Nachholbedarf wegen Corona

Grund für den Rückgang sind die gestiegenen Lebenskosten und die Inflation. Fast zwei Drittel aller befragten Konsumentinnen und Konsumenten geben an, dass sie deswegen für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr leicht bis deutlich weniger ausgeben wollen.

Anders sei dies vor einem Jahr gewesen, schreibt Ernst & Young. Damals hätten viele Personen wegen der Corona-Pandemie Nachholbedarf gehabt und die vorhandenen Ersparnisse genutzt, um sich etwas zu leisten.

Günstigere Weihnachtsgeschenke zu machen, beabsichtigen sowohl jüngere als auch ältere Personen. Die kleinsten Sparabsichten haben laut der Umfrage Personen im Alter von bis zu 25 Jahren – alle anderen planen, mehr zu sparen beim Kauf von Weihnachtsgeschenken.

Was im Geschenkpapier steckt

Unter dem Tannenbaum anzutreffen sind auch dieses Jahr am häufigsten Gutscheine und Geld – gefolgt von Spielwaren, Lebensmittel und Süssigkeiten, Kleidung, sowie Bücher und Kosmetika. Ausgesucht und eingekauft werden diese meist im Internet. Der Online-Handel dominiere weiterhin mit einem Marktanteil von 41 Prozent, schreibt Ernst & Young. Auf diesen folgen Einkaufszentren und Fachgeschäfte mit einem Marktanteil von 23 Prozent.

(sst)

veröffentlicht: 14. Dezember 2023 07:28
aktualisiert: 14. Dezember 2023 07:28
Quelle: BärnToday

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