Quelle: Tele M1 / ArgoviaToday
Zahlreiche Zuschauer strömten am Donnerstagabend bei schönstem Sommerwetter aufs Schloss Lenzburg. Dort trat der Hackbrettspieler Nicolas Senn an der «Lenzburgiade» auf. Vor einer spektakulären Kulisse – unter freiem Himmel – verzauberte er das Publikum mit seinem Hackbrett. Wie jedes Jahr war er vor seinem Auftritt sehr nervös: «Wenn man den Hügel erklimmt und die leere Bühne bei der Vorprobe sieht, dann steigt nicht nur die Freude, sondern auch die Nervosität.»
Das Ziel der «Lenzburgiade» ist es, Kulturen und Musikgenres sowie die Ecken der Welt in der Musik zu vereinen. Der Hackbrettspieler stand am Donnerstag deshalb nicht alleine auf der Bühne. Er wurde unterstützt von zwei russischen Jungtalenten. Dass die beiden zehn- und zwölfjährigen Schwestern dem Ostschweizer dann ziemlich Konkurrenz machen würden, damit hatte Senn nicht gerechnet.
«Ich habe sie erst bei der Generalprobe kennengelernt und da fiel meine Kinnlade herunter.» In Russland sind die Schwestern, die Saxophon und Balalaika spielen, bereits bekannt. Für sie war es eine grosse Ehre, mit Senn auf der Bühne stehen zu dürfen: «Er ist ein ganz toller Musiker. Es war wirklich von A bis Z alles angenehm und er ist ein ganz toller Mensch.»
Die «Lenzburgiade» dauert noch bis am 20. Juni. In den kommenden Tagen erwartet die Zuschauer ein buntes Bouquet an Konzerten. Den krönenden Abschluss macht der Lenzburger Pepe Lienhard mit seiner Big Band.