Fall Wallisellen

National bekannte Person entführt – Täter trainierte regelmässig in Spreitenbach

9. April 2022, 09:41 Uhr
Der Deutsche, der am Mittwochabend von der Polizei in Wallisellen erschossen wurde, hatte eine Woche zuvor einen Mann entführt. Dabei soll es sich um eine national bekannte Person gehandelt haben.

Die Zücher Kantonspolizei berichtete in der Nacht auf Donnerstag von zwei getöteten Menschen in Wallisellen. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen 38-jährigen Deutschen und eine 28-jährige Schweizerin handelte.

Der Deutsche soll am Donnerstagabend, 31. März, einen Mann entführt und mit einer Waffe bedroht haben. Beim Entführten soll es sich um eine national bekannte Person gehandelt haben, wie die SDA schreibt. Welches Motiv der 38-Jährige für diese Entführung hatte, ist noch unklar. Der Täter soll regelmässig auf der Swiss Shooting Range in Spreitenbach, einem der grössten Schiesskeller der Schweiz, trainiert haben.

Die Schussabgabe durch die Polizei in Wallisellen wird nun ebenfalls untersucht. Dies sei in solchen Fällen üblich, schrieb die Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben zu den Verstorbenen machten die Behörden nicht.

(red. / SDA)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 8. April 2022 18:05
aktualisiert: 9. April 2022 09:41
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