Lebenshaltungskosten

Preisüberwacher: So viele Beschwerden wie seit 2012 nicht mehr

· Online seit 11.01.2024, 07:12 Uhr
Für das zurückliegende Jahr wurden 2768 Beschwerden in verschiedenen Bereichen gezählt. Das sind so viele Beschwerden wie es seit über zehn Jahren nicht mehr gegeben hat.
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Sowohl Privatpersonen als auch KMU wendeten sich an den Preisüberwacher, sagte Stefan Meierhans in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit «Blick». «Am Dienstag haben wir für das zurückliegende Jahr 2768 Beschwerden in vielen verschiedenen Bereichen gezählt», sagte er. So sorgten sich viele um die hohen Billettpreise im öffentlichen Verkehr. «Viele Berufspendler, aber auch Rentner, die zum Einkaufen fahren möchten, sind auf Busse und Bahnen angewiesen.»

In der Wirtschaft sorgten die gestiegenen Posttarife für Unmut. Darunter litten vor allem Kleinfirmen in ländlichen Gebieten, die keine individuellen Rabatte mehr erhielten. «Hier leiden die Kleinbetriebe unter einem Konzern, der zu 100 Prozent dem Staat gehört», sagte Meierhans. Er fasste zusammen: «Wenn ausgerechnet Staatsbetriebe für die Bevölkerung keine Vorbilder sind, muss das zu denken geben.»

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(sda)

veröffentlicht: 11. Januar 2024 07:12
aktualisiert: 11. Januar 2024 07:12
Quelle: ArgoviaToday

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