Schweiz

Von Kanada in die Schweiz: Riesige Rauchwolke könnte für schöne Sonnenuntergänge sorgen

Wegen Waldbränden

Riesige Rauchwolke soll für schöne Schweizer Sonnenuntergänge sorgen

28.06.2023, 11:12 Uhr
· Online seit 27.06.2023, 17:52 Uhr
Eine Rauchwolke von den Waldbränden in Kanada zieht seit Dienstag über die Schweiz. Ein Experte erklärt, wie die Wolke bei uns zu sehen ist oder welche Auswirkungen diese auf die Gesundheit von Schweizerinnen und Schweizer hat.

Quelle: CH Media Video Unit / Katja Jeggli / 27. Juni 2023

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Eine Rauchwolke von den Waldbränden in Kanada zieht seit Dienstag über die Schweiz. Die Wolke sei rund 600'000 Quadratkilometer gross. Wie Roger Perret von MeteoNews gegenüber der Today-Redaktion sagt, wird der Rauch bei uns als Schleierwolke ankommen. «Vielleicht sieht man es beim Sonnenauf- oder -untergang, wenn diese ein wenig schöner sind.»

Schöner Sonnenauf- und -untergang möglich

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie rechnet am Donnerstagabend mit einem leicht trüben Himmel und allenfalls einem roten Sonnenuntergang. Am Freitag soll sich das Phänomen wieder auflösen.

Auf die Gesundheit dürfte die Rauchwolke höchstens minimale Auswirkungen haben, teilte das für die Luftqualität zuständige Amt des Kantons Genf gegenüber der Zeitung «Le Courrier» mit. Auch Roger Perret von MeteoNews befürchtet keine Schäden: «Das ist zu verdünnt, dass es gesundheitliche Auswirkungen hat».

Per Jetstream über den Atlantik

Dass die Luft aus Kanada bis zu uns kommt, ist eigentlich ein alltägliches Phänomen, erklärt Perret. Der Rauch des Waldbrandes steige dabei in grosse Höhen und kommt dann per sogenanntem Jetstream über die Schweiz. «In New York war das nach den Waldbränden viel extremer. Aber nachdem die Luft über den Atlantik zu uns kam, ist nicht mehr so viel zu sehen», sagt Perret.

Kurz nach den Waldbränden war vor allem auch New York von der Verschmutzung betroffen. Der Himmel über Manhattan färbte sich dabei rot. Die Videos davon gingen um die Welt. Bei uns würden die Auswirkungen nicht mehr so extrem sein. Extremer wären die Auswirkungen beispielsweise bei einem Vulkanausbruch, da gäbe es eher Teile in der Luft.

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(sda/log)

veröffentlicht: 27. Juni 2023 17:52
aktualisiert: 28. Juni 2023 11:12
Quelle: Today-Zentralredaktion

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