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Servette - Zürich 1:2

Servettes Aufbäumen kommt zu spät

7. November 2021, 16:45 Uhr
Der FC Zürich gewinnt bei Servette 2:1 und bleibt an Leader Basel dran. Die Genfer bleiben derweil trotz engagierter zweiter Hälfte in einer Negativspirale.
Miroslav Stevanovic hat mit einem Lattenkopfball auf die Linie Pech
© KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Als Antonio Marchesano nach einer halben Stunde Sturmpartner Assan Ceesay mit einem magistralen Steilpass lancierte und der Gambier Servette-Goalie Frick beim Abschluss keine Chance liess und sein zehntes Saisontor buchte, schien die Partie den erwarteten Lauf zu nehmen. Erst recht, als Mirlind Kryeziu noch vor der Pause mit einem sehenswerten Freistoss aus rund 30 Metern erhöhte. Doch in der zweiten Halbzeit agierte die Mannschaft von André Breitenreiter nicht mehr so spielbestimmend, sodass Servette ins Spiel fand.

Vorab Miroslav Stevanovic und Kastriot Imeri stellten die vermehrt tief stehenden Zürcher immer wieder vor Probleme. Und hatte der Bosnier mit seinem Lattenkopfball, der wohl knapp nicht hinter die Linie prallte, in der ersten Halbzeit noch Pech, brachte der Schweizer Nachwuchsnationalspieler die Hoffnung auf einen Punktgewinn von Servette zurück, als er FCZ-Torhüter Yanick Brecher in der 66. Minute mit einem überlegten Abschluss von der Strafraumgrenze bezwang. In der Folge blieb die Mannschaft von Alain Geiger zwar dominant, die Zürcher retteten den Vorsprung aber über die Zeit.

Der FCZ kann somit nach zwei Unentschieden in der Liga und dem Ausscheiden im Cup gegen Yverdon im Penaltyschiessen erstmals wieder über einen Sieg jubeln. Die Zürcher distanzieren Meister YB um drei Punkte. Die Genfer warten derweil wettbewerbsübergreifend bereits seit acht Spielen auf einen Sieg.

Die letzten fünf Spiele in der Liga haben sie allesamt verloren. Nur in der Abstiegssaison 2012/13 gab es eine ähnliche Negativserie. Damals verlor Servette gar sechsmal de suite in der Super League. Der Vorsprung auf den Barrageplatz beträgt zwei Punkte.

Servette - Zürich 1:2 (0:2)

6028 Zuschauer. - SR Cibelli. - Tore: 28. Ceesay (Marchesano) 0:1. 44. Kryeziu (Freistoss) 0:2. 66. Imeri (Rodelin) 1:2.

Servette: Frick; Sauthier (59. Diallo), Rouiller, Severin, Clichy; Imeri, Douline (90. Mendes), Valls (59. Rodelin); Stevanovic, Kyei, Schalk (79. Antunes).

Zürich: Brecher; Omeragic, Kryeziu, Aliti; Boranijasevic (92. Kamberi), Doumbia, Dzemaili (71. Hornschuh), Guerrero; Marchesano (71. Krasniqi); Kramer (46. Gnonto/83. Tosin), Ceesay.

Bemerkungen: Servette ohne Sasso (gesperrt), Cespedes, Cognat, Fofana und Oberlin (alle verletzt). Zürich ohne Buschmann, Coric, Khelifi und Leitner (alle verletzt). 40. Lattenkopfball Stevanovic. Verwarnungen: 5. Frick (Foul), 11. Kramer (Foul), 43. Imeri (Foul), 47. Gnonto (Foul), 53. Sauthier (Foul), 55. Kryeziu (Foul), 61. Kyei (Foul), 80. Doumbia (Foul), 86. Rodelin (Foul), 94. Krasniqi (Unsportlichkeit), 94. Diallo (Unsportlichkeit), 95. Mendes (Foul).

Rangliste: 1. Basel 12/26 (29:11). 2. Zürich 13/25 (31:24). 3. Young Boys 12/22 (29:14). 4. Grasshoppers 13/18 (23:19). 5. Lugano 11/17 (15:14). 6. Sion 13/15 (16:27). 7. St. Gallen 12/12 (18:27). 8. Servette 13/12 (20:28). 9. Luzern 13/10 (17:23). 10. Lausanne-Sport 12/8 (15:26).

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. November 2021 16:45
aktualisiert: 7. November 2021 16:45