Sport

Marco Odermatt und Mikaela Shiffrin dominieren den Skiweltcup der Saison 2023/24 und verdienten dadurch schon immenses Preisgeld.

Ski Alpin

So viel Preisgeld sahnten Odermatt & Co. bereits in dieser Saison ab

22.01.2024, 22:16 Uhr
· Online seit 22.01.2024, 16:32 Uhr
Die Hälfte der Skisaison 23/24 ist bereits absolviert. Nicht nur auf der Piste ist Marco Odermatt das Mass aller Dinge, auch beim Preisgeld schwingt der Buochser in dieser Saison oben aus. Bei den Frauen dominiert erneut eine Athletin dieses Ranking nach Belieben.
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Die Frauen haben mit dem vergangenen Rennwochenende in Jasna (SVK) die Hälfte der diesjährigen Skisaison bereits absolviert. Die Herren werden diese Woche mit den Nachtrennen in Schladming (AUT) gleichziehen. Höchste Zeit, die erste Bilanz der aktuellen Skisaison zu ziehen. Wie schon in den Jahren zuvor gibt es auch in dieser Saison punkte- und preisgeldmässig je eine Dominatorin und einen Dominator.

«Odi» absolute Spitzenklasse

Es überrascht kaum, dass Marco Odermatt dieses Ranking mit grossem Abstand anführt. Der Buochser und Abfahrtsweltmeister stand saisonübergreifend in den letzten 24 Rennen, deren 22 Mal auf dem Podest. Wenn man bei der FIS auf die Preisgelder Auszahlung schaut, fällt folgendes auf. In dieser Saison hat Odermatt in vierzehn Weltcuprennen ein Preisgeld von CHF 475'000.- eingefahren. Cyprien Sarrazin ist in dieser Statistik Marco Odermatt am nächsten dran.

Athlet Preisgelder in CHF Punktestand nach 19/41 Rennen
1. Marco Odermatt (SUI) 475'000 1156
2. Cyprien Sarrazin (FRA) 354'000 660
3. Manuel Feller (AUT) 170'550 434
4. Marco Schwarz (AUT) 132'500 464
5. Linus Strasser (GER) 116'000 208
16. Justin Murisier (SUI) 44'300 231
17. Loic Meillard (SUI) 42'250 266
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Der Franzose hat zwar nur knapp die Hälfte an Weltcuppunkten eingefahren (660), ist aber mit CHF 354'000.- Preisgeld sehr gut bedient. Dies mag vor allem mit den zwei Abfahrtssiegen in Kitzbühel zusammenhängen. Auf der Streif wurden für die beiden Siege satte CHF 200'000.- an Sarrazin ausbezahlt.

Gerade an prestigeträchtigen Rennen werden höhere Preisgelder ausbezahlt. Dies zeigt sich am Beispiel von Linus Strasser. Der Deutsche hat am vergangenen Sonntag den Slalom am Ganslernhang in Kitzbühel für sich entschieden und CHF 100'000.- eingesackt. In den Rennen zuvor hat er durch drei Top-Ten Platzierungen «lediglich» CHF 16'000.- eingefahren. Ein einziger grosser Coup hat ihn somit bei diesem Ranking weit nach vorne katapultiert.

Mikaela Shiffrin - wer sonst

Bei den Frauen gibt es an einer Athletin einmal mehr kein Vorbeikommen. Mit sieben Siegen aus bisher 22 absolvierten Rennen schwingt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin oben aus. Sie führt den Gesamtweltcup mit über 400 Punkten Vorsprung an und wird ihn aller Voraussicht nach zum sechsten Mal gewinnen. Ihre ärgste Verfolgerin Petra Vlhova, verletzte sich ausgerechnet an ihrem Heimrennen schwer und ist für den Rest der Saison out. Auf Platz drei folgt Lara Gut-Behrami. Die Tessinerin hat nach 22 Rennen CHF 249'000.- gewonnen, liegt aber weit hinter Shiffrin.

Mikaela Shiffrin kommt in dieser Saison bereits auf beachtliche CHF 463'000.-, welche Sie eingefahren hat. Dies liegt an der konstanten Leistung und den vielen Siegen in der aktuellen Skisaison. Es fällt aber auf, dass bei den Frauen nicht derart grosse Preisgelder, wie zum Beispiel bei den Herrenrennen in Kitzbühel, ausbezahlt werden.

Athletin Preisgelder in CHF Punktestand nach 22/43 Rennen
1. Mikaela Shiffrin (USA) 463'000 1209
2. Petra Vlhova (SVK) 263'200 802
3. Lara Gut-Behrami (SUI) 249'300 789
4. Federica Brignone (ITA) 240'150 787
5. Sofia Goggia (ITA) 161'000 582
10. Michelle Gisin (SUI) 78'775 530
11. Jasmine Flury (SUI) 59'200 209

Gewinnsummen nehmen gegen hinten ab

Preisgelder sind eine wichtige Einnahmequelle der Athleten. Diese nehmen gegen hinten allerdings schnell ab. Die FIS bezahlt allen Fahrerinnen und Fahrern, welche Weltcuppunkte holen, Gelder aus. Die Plätze 20 bis 30 erhalten jedoch nur noch wenige hundert Franken.

Swiss-Ski bezahlt keinen Lohn, übernimmt aber Reisen, Hotels und Trainings. Deshalb ist es für die Sportlerinnen und Sportler wichtig, auch auf Sponsoren zählen zu können. Diese bilden eine weitere notwendige Einkommensquelle für Skiprofis.

Es ist kein Geheimnis, dass bei allen Fahrerinnen und Fahrern das Risiko beim Skisport hoch ist. Doch bei vielen davon ist der Gewinn klein. Obwohl die Besten ihres Sports immense Geldsummen gewinnen, gibt es eben auch die andere Seite in diesem so beliebten Sport.

Was ist deine Meinung zu diesem Thema? Schreibe es in die Kommentare. 

veröffentlicht: 22. Januar 2024 16:32
aktualisiert: 22. Januar 2024 22:16
Quelle: PilatusToday

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