Olympia am Mittwoch

Zeitfahren, Rudern, Tennis - Es «räblet» im Schweizer Programm

27. Juli 2021, 22:06 Uhr
Mit den Radprofis Stefan Küng und Marlen Reusser im Zeitfahren sowie den Ruderern Roman Röösli und Barnabé Delarze im Doppelzweier stehen am Mittwoch weitere Schweizer Medaillenhoffnungen im Einsatz. Belinda Bencic schiebt bereits wieder Doppelschicht.
Jérémy Desplanches steht in seiner Paradedisziplin über 200 m Lagen im Einsatz
© KEYSTONE/AP/Matthias Schrader
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Schwimmen. Jérémy Desplanches bestreitet den Vorlauf über 200 m Lagen. Der derzeit beste Schweizer Schwimmer peilt in seiner Paradedisziplin ein Topergebnis an. 2018 war er über diese Strecke Europameister, 2019 WM-Zweiter. Den Vorlauf sollte der Genfer problemlos überstehen.

Die nächste Medaillenhoffnung auf zwei Rädern: Stefan Küng
© KEYSTONE/AP/Christophe Ena

Rad. Einen Tag nach dem historischen Dreifachtriumph der Mountainbikerinnen hoffen erneut Schweizer Vertreterinnen und Vertreter aus dem Radsport auf Medaillen. In den Einzelzeitfahren auf der Strasse zählen Stefan Küng und Marlen Reusser zu den Anwärtern auf Edelmetall. Küng könnte mit einem Sieg die Nachfolge von Fabian Cancellara antreten.

Roman Röösli und Barnabé Delarze dürfen im Doppelzweier-Final um eine Olympia-Medaille rudern
© KEYSTONE/AP/Darron Cummings

Rudern. Als erstes von drei Schweizer Booten kämpft am Mittwoch der Doppelzweier mit Roman Röösli und Barnabé Delarze um die Medaillen. Das ambitionierte Duo peilt Gold an. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sich die beiden Ruderer allerdings noch steigern. Den Final erreichten sie nur als Dritte in ihrem Halbfinal.

Hecken nach dem Sieg in einem ultra-spannenden Zweitrundenspiel gegen Spanien bereits Pläne aus: Viktorija Golubic (l.) und Belinda Bencic
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Tennis. Belinda Bencic kämpft gleich in zwei Disziplinen um den Einzug in die Halbfinals und damit in die Medaillenspiele. Im Einzel bestreitet sie ihren Viertelfinal gegen die formstarke Russin Anastasia Pawljutschenkowa, im Doppel zusammen mit Viktorija Golubic folgt das Duell mit den Australierinnen Elena Perez/Samantha Stosur.

Bei Olympia in Topform: Schwimmer Noè Ponti
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Schwimmen. Mit der 4x200-m-Staffel ist Swiss Swimming erstmals seit 2008 wieder in einem Olympia-Final vertreten. Eine Medaille für das Quartett mit Antonio Djakovic, Roman Mityukov, Noè Ponti und Nils Liess wäre allerdings eine Sensation.

Quelle: sda
veröffentlicht: 27. Juli 2021 19:05
aktualisiert: 27. Juli 2021 22:06