Russland

Kiew dementiert angeblichen Beschuss russischen Territoriums

15. April 2022, 14:22 Uhr
Der ukrainische Geheimdienst SBU hat den Beschuss von russischem Territorium bestritten. Diese Vorwürfe seien falsch und der Zwischenfall eine geplante russische Provokation, teilte der Geheimdienst am Freitag auf seiner Facebook-Seite mit. Moskau hatte Kiew am Vortag beschuldigt, beim Beschuss einer Ortschaft im westrussischen Gebiet Brjansk nahe der ukrainischen Grenze sieben Zivilisten verletzt zu haben, darunter ein Kleinkind. Die ukrainischen Truppen hätten mit Hubschraubern angegriffen.
Mitarbeiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) betreten ein Gebäude. Foto: Felipe Dana/AP/dpa/Archiv
© Keystone/AP/Felipe Dana
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Der ukrainische Geheimdienst veröffentlichte nun Tonaufnahmen, die beweisen sollen, dass die russischen Anschuldigungen haltlos seien. Die Echtheit des Fragments liess sich zunächst nicht überprüfen.

Russland hatte in den vergangenen Wochen mehrfach vermeintlich ukrainische Angriffe auf grenznahe russische Gebiete beklagt und zuletzt damit gedroht, darauf mit einer verstärkten Bombardierung der ukrainischen Hauptstadt Kiew zu reagieren.

Vor gut sieben Wochen hat Russland die Ukraine überfallen. Anfang April zogen die russischen Truppen aber aus dem Gebiet um Kiew wieder ab, um ihre Angriffe auf die Ostukraine zu konzentrieren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. April 2022 14:22
aktualisiert: 15. April 2022 14:22