Landkreis Waldshut

Polizei findet tote Tiere auf Hof – Verfahren gegen 36-Jährigen

· Online seit 28.05.2021, 14:57 Uhr
Im Westen des Landkreises Waldshut wurden bei der Kontrolle eines landwirtschaftlichen Kleinbetriebs verwahrloste und seit längerer Zeit verstorbene Tiere gefunden. Der Betreiber erhielt ein Tierhalteverbot.
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Den Mitarbeitern des Veterinäramts und des Fachbereichs Gewerbe/Umwelt der Polizei hat sich am Freitag, 21. Mai 2021, ein trauriges Bild gezeigt, als sie einen landwirtschaftlichen Kleinbetrieb in einer westlichen Gemeinde im Landkreis Waldshut überprüft haben. Es seien gravierende Verstösse bei den Haltungsbedingungen festgestellt worden, schreibt das Polizeipräsidium Freiburg in einer Mitteilung.

Der Halter war ins Visier der Behörden gelangt, weil er der Aufforderung, jährlich die tierseuchenrechtliche Bestandsuntersuchungen durchzuführen, nicht nachgekommen war. Der Hof wurde in der Folge kontrolliert. Dabei fanden die Beamten ein Jungrind und zwei Kühe vor, die tief in ihren eigenen Exkrementen standen. Das Jungrind war in einem derart schlechten Allgemeinzustand, dass es eingeschläfert werden musste. Die beiden Kühe wurden tiergerecht an einem anderen Ort untergebracht.

Der Stall wurde geräumt. Dabei fanden die Beamten drei vor längerer Zeit verendete Tiere vor. Die Polizei hat gegen den 36-jährigen Tierhalter ein Ermittlungsverfahren wegen Verstosses gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Er hat zudem ein Tierhalteverbot erhalten.

(vro)

veröffentlicht: 28. Mai 2021 14:57
aktualisiert: 28. Mai 2021 14:57
Quelle: ArgoviaToday

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