Um laut, bunt und feurig ins neue Jahr zu starten, wollte sich ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Baden Feuerwerkskörper zulegen. Da diese jedoch in der Schweiz ziemlich ins Geld gehen, wollte er die Böller in Deutschland erwerben. Doch bereits am Grenzübergang in Koblenz wurde er eines Besseren belehrt.
Feuerwerk über die Grenze geschmuggelt
Wie in einem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau zu entnehmen ist, versuchte der junge Mann handhabungsunsichere pyrotechnische Gegenstände zu transportieren, welche in der Schweiz verboten sind. Darüber hinaus führte er pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F1-F3 mit. Dabei handelt es sich um Feuerwerksartikel der Kategorien Kleinstfeuerwerk, Kleinfeuerwerk sowie Mittelfeuerwerk – klassische Silvesterfeuerwerkskörper. Diese sind in der Schweiz ab 18 zwar erlaubt, jedoch überschritt der 23-Jährige die erlaubte Menge an 2,5 Kilogramm. Somit hätte er für die Pyrotechnik eine Bewilligung gebraucht.
Verstoss gegen das Sprengstoffgesetz
Da sich der 23-Jährige über die geltenden Bestimmungen für die Einfuhr von pyrotechnischen Gegenständen hätte informieren müsse, wird er von der Aargauer Staatsanwaltschft wegen fahrlässiger Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz verurteilt. Er muss eine saftige Busse von 500 Franken zahlen. Hinzu kommen Gebühren in der Höhe von 500 Franken. Sein Feuerwerk wurde mittlerweile eingezogen und vernichtet.
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