Aargau/Solothurn

Baden und Turgi fusionieren: Erleichterung bei Befürwortern – SVP hat Bedenken

Grösste Aargauer Gemeinde

Baden und Turgi fusionieren: Erleichterung bei Befürwortern – SVP hat Bedenken

· Online seit 12.03.2023, 19:00 Uhr
Viele fröhliche Gesichter: In Baden und Turgi ist man froh über das klare Ja aus der Stimmbevölkerung zur Fusion der beiden Gemeinden. Die SVP hingegen war dagegen und warnt nun vor negativen Folgen.
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Ab dem 01. Januar 2024 wird Baden zur grössten Gemeinde im Kanton Aargau. Rund 22`800 Menschen werden dann in Baden leben. Möglich machte dies das Stimmvolk von Baden und Turgi, das sich mit grosser Mehrheit für die Fusion aussprach.

«Haben lange darauf hingearbeitet»

Gegenüber der Aargauer Zeitung äusserten sich nun die verschiedenen Beteiligten des Abstimmungskampfes. Bei den Befürworterinnen und Befürwortern der Fusion ist die Freude gross. Etwa bei Adrian Schoop (FDP), Gemeindeamman von Turgi: «Ich kann es nicht in Worte fassen, es ist eine von tiefem Herzen unglaubliche Freude. Wir haben so lange darauf hingearbeitet, mit dem Stadtrat Baden zusammen.»

Auch Badens Stadtamman Markus Schneider (Die Mitte), ist zufrieden: «Ein ganz tolles Resultat.»

Als einzige Partei stellte sich die SVP gegen die Fusion. Dementsprechend gross ist dort die Ernüchterung über das Ergebnis. Einwohnerrat Mike Rinderknecht warnt gegenüber der Aargauer Zeitung, dass es in Turgi grossen Investitionsbedarf habe. Das müsse man angehen: «Sonst werden wir innerhalb von Baden eine Zweiklassengesellschaft.»

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veröffentlicht: 12. März 2023 19:00
aktualisiert: 12. März 2023 19:00
Quelle: ArgoviaToday

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