Aargau/Solothurn

Grillreinigung: So startest du in die Grillsaison

Reinigung

Bereit für die Grillsaison? Prüfe jetzt deinen Grill

06.04.2024, 11:24 Uhr
· Online seit 05.04.2024, 12:17 Uhr
Hast du deinen Gasgrill vor der Winterpause geputzt? Wir hoffen es zumindest, ansonsten wird es mühsamer. Mit welchem Hilfsmittel es am besten geht und was du sonst noch vor der Grillsaison kontrollieren solltest, erfährst du hier.
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Die ersten Frühlingstage sind hinter uns. Der perfekte Zeitpunkt, den Gasgrill in Betrieb zu nehmen und mit Freunden grillieren. Doch hast du deinen Grill ordentlich geputzt, bevor du ihn in den Winterschlaf geschickt hast? Es wäre ein gewisser Vorteil, weil sonst hat man die doppelte Arbeit, was Putzen anbelangt. Das Fett und die klebrigen Reste sitzen ansonsten noch fester auf dem Rost fest.

Wie lösen sich die Reste am Grillrost am besten? Kevin Feierabend von Premium-Grill erzählt gegenüber ArgoviaToday: «Meistens sind es Fett- und Speisereste, die noch am Gussrost kleben. Die einfachste und auch die beste Methode ist, den Rost mit einer Grillbürste zu reinigen. Wichtig ist, dass man den Rost mit einer Chromstahl- oder Messingbürste reinigt». Von der Stahlbürste rät Kevin Feierabend unbedingt ab. «Durch die Stahlbürste muss man den Rost wieder neu schützen, weil der Gussrost so rostanfälliger wird», so Feierabend.

Grillputzen leicht gemacht

Zuvor solltest du aber den Grill richtig aufheizen, kurz warten, bis er wieder leicht abgekühlt ist, und danach mit der Chromstahl- oder Messingbürste den Gussrost reinigen. Am Schluss kannst du ohne Problem mit Rapsöl den Gussrost wieder einfetten. «Klar gibt es spezielle Mittel, mit denen man den Gussrost super reinigen kann. Ich würde trotzdem eine Grillbürste empfehlen, da man schlussendlich die Lebensmittel grillieren möchte und nicht die darunterliegenden chemischen Spuren von gewissen Putzmitteln», rät Feierabend.

Achtung Gefahr!

Die grösste Gefahr, die beim Grillieren droht, ist der Fettbrand. Kevin Feierabend erklärt das anhand eines Gasgrills: «Wenn man den Grill in Betrieb nehmen möchte, zugleich die Auffangbecken unten am Grill voll sind und danach die Funken springen, könnte sich das Fett entzünden. So entstehen die meisten Grillbrände». Darum sollte man dieses Auffangbecken kontrollieren, putzen oder sogar einmal auswechseln.

«Ebenso wichtig ist das Kontrollieren des Gasschlauchs» so Feierabend. Dieser kann vom UV-Licht und der Witterung spröde werden, darum sollte man ihn etwa alle vier bis fünf Jahre einmal austauschen. Ausserdem wichtig beim Grillieren mit Gas: Schlauch und Flasche müssen zusammenpassen. Immer wieder brechen Brände aus, weil Schweizer Gasflaschen und Deutsche Gasgrills nur scheinbar kompatibel sind.

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Ist Rost giftig?

«Rost ist nicht giftig. Falls man Rost auf dem Grillrost entdeckt, kann man es gut einfetten und den Grill auf 250 Grad aufheizen. Auch hier: Ist man mit dem Grillieren fertig, sollte man den Grill mit der Grillbürste reinigen und nicht einfach versorgen und erst dann putzen, wenn man ihn wieder braucht. Wenn der Rost einen zu fest stört, dann leistet er oder sie sich einen neuen Grillrost», so Feierabend.

Kevin Feierabends Tipp ist: «Hitze tut dem Grill gut, man sollte den Grill auch viel brauchen, am Ende der Grillsaison auch gleich putzen und kontrollieren, ob man etwas ersetzen muss. So kommt man nicht in den Stress, wenn am Tag X das schöne und warme Wetter ruft»

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veröffentlicht: 5. April 2024 12:17
aktualisiert: 6. April 2024 11:24
Quelle: ArgoviaToday

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