Täter auf der Flucht

Nach Bankomatensprengung Luzern: «Das ist eine neue Dimension»

21. Dezember 2021, 19:21 Uhr
Vier Personen haben in der Nacht auf Dienstag einen Bankomaten mitten im Bahnhof Luzern gesprengt. Die Ganoven konnten auf zwei Motorrädern flüchten. Wir haben bei einem Experten nachgefragt, weshalb sich die Diebe einen so zentralen Ort für ihre Tat ausgesucht haben.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: TeleM1

Am Bahnhof in Luzern haben vier Personen in der Nacht auf Dienstag einen Bankomat gesprengt. Bevor die vier auf ihrem Roller geflüchtet sind, kam es noch zu einer Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal. Dabei verletzte sich eine Person und musste ins Spital gebracht werden. Ob und wie hoch das Diebesgut ist, will die Polizei nicht sagen. Die Täter sind weiterhin auf der Flucht. ArgoviaToday hat darüber berichtet.

Auch im Argovialand kam es bereits zu mehreren Bankomaten-Sprengungen. Alleine in diesem Jahr waren es in den Kantonen Aargau und Solothurn fünf. Doch während sich die Täter im Argovialand vor allem Bankomaten in abgelegenen Orten aussuchten, wählte sich die Täterschaft in Luzern einen im Bahnhof aus. Für Makrus Melzl, ehemaliger Kriminalkommissär, ist darüber jedoch nicht sehr erstaunt: «Es ist ein spezieller Ort, den sich die Täter ausgesucht haben. Man muss aber auch bedenken, dass die Täterschaft am Bahnhof gute Fluchtmöglichkeiten hatte. Offensichtlich kamen sie zum Schluss, dass der Bahnhof durch ihre Lagebeurteilung ein passender Ort ist.»

Da die Täter noch nicht geschnappt werden konnten, hofft man nun, dass jemand die Ganoven auf den Überwachungsbildern erkennt.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 21. Dezember 2021 21:18
aktualisiert: 21. Dezember 2021 21:18
Anzeige