«Schweiz Tipp»

Neue Trend-Sportart Wing Foiling – Schweben über dem Wasser

Manuel Wälti, 14. September 2022, 14:00 Uhr
Vergiss Windsurfen und Kitesurfen – wer auf Wassersport steht, der muss unbedingt mal Wing Foiling ausprobieren. In Silvaplana, einem Mekka für Wassersportler, können sogar Anfänger das Schweben über Wasser erlernen.
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Segeln, Windsurfen, Kitesurfen – In den letzten Jahren kamen immer mehr Sportarten auf, welche die Elemente Wind und Wasser vereinen. Nun erobert gerade ein neuer weltweiter Trend den Wassersport: Wing Foiling.

Diese Sportart kombiniert verschiedene Arten des Surfens zu einem neuen Wassersport. Ein bisschen Surfen, ein bisschen Windsurfen und ein bisschen Kitesurfen und schon ist die Kombination perfekt. Kurzum: Wingfoiling ist wie Schweben über dem Wasser.

Obwohl die ersten Wingsurfer bereits Mitte der 80er Jahre auf Maui unterwegs waren, wurde Wing Foiling erst 2019 erstmals weltweit bekannt. Und doch sieht man es auf immer mehr Seen.

Wie funktioniert es?

Es braucht zum einen den Flügel, den man in der Hand hält und der mit Hilfe des Windes Vortrieb und Auftrieb erzeugt. Und dann gibt es noch ein Surfbrett, auf dem man reitet. In diesem Fall ein Brett mit einem Hydrofoil oder kurz Foil genannt.

Das Foil ist im Grunde nichts anderes als ein Flügel, der unter dem Surfbrett angebracht ist und ab einer bestimmten Geschwindigkeit im Wasser wie ein Flugzeug aufsteigt. Das Surfbrett kommt mit der Surferin oder dem Surfer aus dem Wasser und ab diesem Zeitpunkt ist man am Foilen. Das Prinzip kennt man bereits schon vom Segelsport.

Ausprobieren? Hier geht's

Durch den thermischen Malojawind ist Silvaplana im Engadin ein Mekka für alle Wassersportler. Nicht erstaunlich also, dass man hier auf dem Silvaplanersee auch immer mehr Wing Foiler beobachten kann. Wer es selber mal ausprobieren möchte, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Verschiedene Surfschulen bieten Kurse für Einsteiger wie auch für Fortgeschrittene an.

Die Anforderungen, das «Wingen» zu erlernen, sind übrigens nicht gross. Du musst lediglich schwimmen können und über eine minimale körperliche Fitness verfügen. Vorkenntnisse im Boardsport (Surfen, Snowboard, Wakeboard, Wakesurf, Skateboard und ähnliche Sportarten) sind laut den Surfschulen zwar von Vorteil, aber nicht notwendig.

Quelle: ArgoviaToday / Travelcontent
veröffentlicht: 14. September 2022 14:16
aktualisiert: 14. September 2022 14:16