Handball

Zweites Playoff-Spiel geglückt: HSC Suhr Aarau gewinnt gegen GC

24. April 2022, 17:02 Uhr
Der Auftakt in die Playoffs verlief für die Aarauer nicht wie gewünscht. Umso mehr war am Sonntag eine Reaktion gegen GC Amicitia gefordert. In Zürich gelang den Aarauern der Ausgleich in der Viertelfinal-Serie.
Nach dem verpatzten Start in die Playoffs, konnte der HSC Suhr Aarau in dieser Partie überzeugen.
© FOTO Wagner

In der Sporthalle Hardau in Zürich traf der HSC Suhr Aarau im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinals auswärts auf GC Amicitia Zürich. Weil die Aarauer am Donnerstagabend eine Niederlage verzeichnen mussten, waren sie am Sonntagnachmittag zum Siegen verpflichtet. Allerdings hatte der HSC Suhr Aarau nach wie vor mit vielen Ausfällen zu kämpfen: Sowohl die beiden Co-Captains Tim Aufdenblatten und Sergio Muggli als auch Topskorer Manuel Zehnder und Flügel Gian Attenhofer fielen aus.

Ausgeglichener Start

Der Start verlief ausgeglichen, beide Teams schienen ordentlich Zielwasser getrunken zu haben. Nach acht Minuten hiess es 3:3. Danach wurde der HSC stärker. Der Rückraum agierte viel solider als noch beim ersten Duell am Donnerstag. Die Dynamik war so gut, dass GC viele Probleme bekundete. Der starke Joao Ferraz und der zielsicherere Daniel Parkhomenko halfen massgeblich mit, einen zwischenzeitlichen 10:4-Vorsprung herauszuholen. Auch Jonas Kalt zeigte sich gut in Form, traf doppelt und fand auch mehrfach die Kreisläufer. Kurz vor dem Pausenpfiff erhitzten sich die Gemüter und Martin Slaninka (HSC) sowie GC-Captain Luigj Quni kassierten die direkte rote Karte.

Lange Zeit mit mehreren Toren Vorsprung

Nach der Pause fuhr der HSC weiter, wo er aufgehört hatte. Mit einer soliden Abwehr stellte er die GC-Akteure vor Probleme. Selbst angreifend überzeugte er in den meisten Fällen. Einige Würfe parierte GC-Hüter Roman Bachmann toll, doch auch Jannis Scheidiger und Leonard Grazioli im HSC-Tor sorgten für spektakuläre Saves. Der HSC blieb lange Zeit mit fünf bis sechs Toren in Front.

Diese Führung war nie mehr ernsthaft gefährdet. Der HSC Suhr Aarau bog schon früh – vor allem dank dem überragenden Joao Ferraz – auf die Siegesstrasse ein. Der Portugiese zeigte seine ganze Klasse, nachdem er noch am Donnerstag unter den Erwartungen blieb. Am Ende feierte der HSC einen verdienten 27:23-Sieg. In der Serie konnte er damit auf 1:1 ausgleichen. Am Donnerstag geht es um 20 Uhr mit der dritten Partie weiter. Gespielt wird im Aarauer Schachen.

Telegramm

GC Amicitia Zürich - Suhr Aarau 23:27 (10:14)

425 Zuschauer. - SR Keist/Winkler. - Strafen: 4mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Quni/29.) gegen GC Amicitia Zürich, 3mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Slaninka/29.) gegen Suhr Aarau.

GC Amicitia Zürich: Bachmann (6 Paraden)/Cachin (1); Bader, Bamert (5 Tore), Bodenheimer (1), Brücker, Grundböck, Hayer (1), Hrachovec (6/2), Maric (1), Platz (3), Poloz (1), Prakapenia (2), Quni (1), Sluijters (2), Trachsler.

Suhr Aarau: Grazioli (7 Paraden)/Scheidiger (3)/Marjanac; Bieri, João Ferraz (11 Tore/3), Faluvégi, Gomboso, Hofer (2), Kalt (3), Laube (2), Parkhomenko (4), Pejkovic (3), Reichmuth (1), Slaninka, Strebel (1), Willecke.

Bemerkungen: Verschossene Penaltys 1:1.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 24. April 2022 15:36
aktualisiert: 24. April 2022 17:02
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