Aufgepasst!

Darauf solltest du bei dieser Hitze besser verzichten

Ursina Mühlethaler, 19. Juli 2022, 13:28 Uhr
«36 Grad und es wird noch heisser» ist nicht nur ein Song des deutschen Elektropopduos «2raumwohnung», sondern wohl auch das aktuelle Motto fürs Wetter. Welche Gefahren die hohen Temperaturen bergen und wo du aufpassen musst, erklären wir dir hier.
Kopf voran in den See zu springen kann bei hohen Temperaturen gefährlich werden.
© Getty
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(Zu) intensiv Sport treiben

Die optimale Temperatur für sportliche Höchstleistungen ist bei jedem Menschen individuell. Grundsätzlich gilt jedoch: Klettert die Temperatur über 20 Grad, muss sich dein Körper deutlich mehr anstrengen, um die gleiche Leistung zu erbringen. Das solltest du dir bewusst sein, bevor du beispielsweise deine vorprogrammierte Joggingrunde abspulst. Langsamer laufen, ausreichend Sonnenschutz, viel trinken und schattige Strecken können Abhilfe schaffen. Von zu viel Anstrengung in der Abendhitze ist auf jeden Fall abzuraten.

Hund im Auto lassen

Eine alte Leier, die dennoch nicht oft genug wiederholt werden kann: Haustiere dürfen bei Hitze auf keinen Fall im Auto gelassen werden. Auch nicht nur fünf Minuten. Hunde regulieren ihre Körpertemperatur primär über die Atmung. Die stehende Hitze im Auto kann für Vierbeiner deshalb sehr schnell lebensgefährlich werden. Daran erinnert auch Tasco, der Hund der Kantonspolizei Aargau.

Gute Tipps, wie du deinem Haustier Abkühlung verschaffen kannst, gibt es übrigens hier.

Einen über den Durst trinken

Hitze und Alkohol? Das kann böse enden. Weil wir im Sommer viel schwitzen, verliert unser Körper mehr Flüssigkeit. Alkohol entzieht dem Körper weiteres Wasser – und zudem wertvolle Mineralstoffe. Die Gefahr, einen Hitzeschlag zu erleiden, ist deshalb deutlich grösser. Alkohol solltest du deshalb nur begrenzt konsumieren und auf jeden Fall zusätzlich genügend Wasser oder ungesüssten Tee trinken.

Nackt schlafen

Nach heissen Tagen fällt das Einschlafen oft schwer. Deshalb splitterfasernackt ins Bett zu kriechen, um möglichst nicht zu schwitzen, ist allerdings keine gute Strategie. Denn wer nackt schläft, der spürt die Hitze sogar noch intensiver. Dies, weil die Feuchtigkeit zwischen Körper und Matratze nicht verdunsten kann.

Kopfüber ins Wasser springen

Zugegeben, ein Köpfler ins kühle Nass ist sehr verlockend – aber keine so gute Idee. Grosse Temperaturunterschiede zwischen Wasser und Luft bedeuten für den Körper enormen Stress. Die Schweizerische Lebensretter Gesellschaft erklärt auf ihrer Webseite: «Ein Sprung ins kalte Wasser ohne vorherige Anpassungszeit führt dazu, dass sich die Adern schlagartig verengen und der Blutdruck stark ansteigt. So lastet ein gewaltiger Druck auf dem Kreislauf, was im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.» Eine Dusche vor dem Bad oder langsam ins Wasser laufen geben dem Körper Zeit, sich anzupassen und schützen so vor einem Temperaturschock.

Wie verschaffst du dir einen kühlen Kopf? Schick uns deine Tipps

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 19. Juli 2022 11:37
aktualisiert: 19. Juli 2022 13:28