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Lil Bruzy: «Ich hätte in meiner Jugend etwas weniger kiffen können»

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Lil Bruzy: «Ich hätte in meiner Jugend etwas weniger kiffen können»

24.05.2023, 15:47 Uhr
· Online seit 05.04.2023, 16:56 Uhr
Morris Lötscher ist unter dem Namen Lil Bruzy bekannt. Im Podcast «Wahrheit, Wein und Eisenring» gibt der Rapper Einblick in sein Privatleben und erzählt, wieso er schon als Kind Tabak konsumierte und nun fünf Tassen Kaffee pro Tag trinkt.
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Dieser Artikel ist Teil von «Wahrheit, Wein und Eisenring»: Der Podcast ohne Tabus.

Noch vor sechs Jahren hat er Songs bei Soundcloud hochgeladen, heute füllt Lil Bruzy zahlreiche Konzertlokale. Der bekannte Schweizer Rapper, der mit richtigem Namen Morris Lötscher heisst, hat mit 14 Jahren erstmals Cannabis konsumiert. Zu früh, wie er sagt. Bei Host Yvonne Eisenring spricht der Wortakrobat ausserdem über seine Süchte und wieso er Respekt vor dem Altern hat.

Eine Auswahl von drei Karten über das radikal ehrliche Gespräch mit Lil Bruzy. Die gesamte Folge kannst du auf Spotify hören.

Karte: Sucht

«Ich bin koffein- und tabaksüchtig. Bereits mit 14 Jahren habe ich angefangen zu rauchen. Ich wollte an eine Party, der Zutritt war aber erst ab 16 Jahren. Also habe ich auf meiner Schülerlegi das Geburtsjahr gefälscht. Um zu schauen, ob das funktioniert, habe ich versucht am Kiosk einen Pack Zigaretten zu kaufen. Das hat leider geklappt. Heute rauche ich ein Päckli pro Tag. Und Kaffee trinke ich auch viel. Ich brauche meinen Morgenkaffee, sonst bin ich hässig. Pro Tag sind es etwa fünf Tassen.»

Karte: Reue

«Es gibt sicher das eine oder andere, das ich bereue. Ich hätte vielleicht in meiner Jugend etwas weniger kiffen können. Mit 14 Jahren habe ich angefangen. Und dann war ich bis 19 ein Kiffer wie aus dem Bilderbuch. Ich habe regelmässig konsumiert, drei- bis viermal pro Woche. Es war für mich damals sehr bedeutend. Heute kiffe ich nicht mehr. Ich vertrage es nicht und habe gemerkt, dass es mir nicht gut tut.»

Karte: Ticks

«Ich zupfe ständig und sehr gern an den Häutchen bei den Nägeln rum. Das ist mega schlimm. Und sonst habe ich eine Morgenroutine, die ich immer einhalte. Aufstehen, Zigarette rauchen, Duschen, Anziehen und aus dem Haus gehen. Ich brauche das, um ruhig in den Tag zu starten.»

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veröffentlicht: 5. April 2023 16:56
aktualisiert: 24. Mai 2023 15:47
Quelle: Alexandra Pavlović / CH Media

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