Europa-Park

(Fast) keine Chance auf die 1. Reihe bei Voltron Nevera

· Online seit 26.01.2024, 16:55 Uhr
Im Europa-Park in Rust laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart auf Hochtouren. Besonders gespannt erwarten Achterbahnfans die neue Attraktion Voltron Nevera. Jetzt werden neue Details zum Einsteigevorgang und zur Sitzplatzvergabe für die begehrte erste Reihe bekannt.
Anzeige

Im Europa-Park in Rust wird gebohrt, gehämmert und geschweisst, was das Zeug hält. Mehr als 40 Bauprojekte werden im Moment umgesetzt. 700 Handwerkerinnen und Handwerker arbeiten derzeit auf den Baustellen, damit zum Saisonstart am 23. März alles bereit ist. Das gilt vor allem für die neue Achterbahn Voltron Nevera.

Das neue Highlight im Europa-Park wird mehrere Rekorde aufstellen und neue Fahrelemente haben, wie etwa den mit 105 Grad steilsten Launch der Welt. Die Vorfreude bei den Achterbahnfans ist gross. Nun kommen aber neue Details ans Licht, welche die Vorfreude etwas trüben könnten.

Zufall entscheidet über 1. Reihe

1600 Personen sollen pro Stunde in den Genuss der rasanten Fahrt kommen. Dafür sorgen maximal sieben Züge, welche jeweils Platz für 16 Passagiere bieten – drei bis vier davon sind gleichzeitig auf der Strecke. Am beliebtesten sind bei den rasanten Fahrten natürlich die Plätze in der ersten Reihe. Bei Wodan, Blue Fire und Silver Star gibt es dafür eine separate Warteschlange. Dort steht man zum Teil aber über eine Stunde lang an.

Wer bei Voltron Nevera in der 1. Reihe sitzen möchte, kann nur auf den Zufall hoffen. Der Europa-Park setzt bei seiner neusten Attraktion nämlich auf ein ähnliches System wie bei Arthur. Das geht aus der neuesten Baudokumentation hervor. Dabei werden jeweils vier Personen einer Reihe zugeteilt. Diese steigen dann auf einem Förderband ein, welches sich mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt wie die Bahn.

Neun Sekunden dauert der Vorgang. Damit das funktioniert, müssen Rucksäcke und Taschen schon lange vor der Fahrt im unteren Stock des Bahnhofs in Schliessfächern deponiert werden. Auch das kennen regelmässige Europa-Park-Besucher von Arthur schon.

«Wohl der Gäste und Mitarbeiter hat Vorrang»

Alle 36 Sekunden verlässt ein Zug den Bahnhof. 100 Fahrten pro Stunde werden so möglich. Neben der klassischen Warteschlange wird es auch wieder einen separaten Eingang für Single Rider geben. Damit wird zum Beispiel sichergestellt, dass bei einer Dreiergruppe kein Platz leer bleibt.

Das Ziel mit diesem System sei, die höchste Kapazität zu erreichen und damit die Wartezeit für alle zu verringern. Diese Kapazität sei aber nur bei perfekten Bedingungen möglich. «Das Wohl der Gäste und Mitarbeiter hat immer Vorrang», schreibt der Europa-Park besorgten Fans auf Facebook. So laufe das Fliessband nur etwa halb so schnell wie bei Arthur, «es gibt dann also auch einen kleinen Spielraum.» Und der Zürcher Projektleiter Patrick Marx verspricht: «Es sind alle Reihen gut.»

veröffentlicht: 26. Januar 2024 16:55
aktualisiert: 26. Januar 2024 16:55
Quelle: ArgoviaToday

Anzeige
Anzeige
argoviatoday@chmedia.ch