Energiekrise

Aargauer Kaminfeger haben dreimal so viel Arbeit

14. September 2022, 21:11 Uhr
Weil alle ihre Cheminée-Öfen wieder in Betrieb nehmen wollen, sind Kaminfeger im Aargau derzeit gefragt. Wer den Kamin nämlich vorher nicht rausputzt, für den wird es gefährlich. Ein Experte gibt Tipps, wie das Feuern am besten klappt.

Quelle: Tele M1

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Die drohende Energiekrise führt dazu, dass sich Schweizerinnen und Schweizer Alternativen für den Winter überlegen. So ist auch der Cheminée-Ofen wieder heiss begehrt – auch bei jenen, die ihn länger nicht mehr benutzt haben. Allerdings kann er nicht einfach so eingeheizt werden, denn der Kamin könnte verstopft sein. Deshalb haben die Kaminfeger im Aargau derzeit viel zu tun. Sie stellen sicher, dass der Brandschutz gewährleistet ist und die Lufthygiene nicht vernachlässigt wird, erklärt Peter Tischhauser, Geschäftsführer APT Kaminfeger in Erlinsbach, gegenüber Tele M1.

Seit die Ölpreise gestiegen sind, erhält Tischhauser etwa dreimal so viele Anrufe wie sonst. Zur richtigen Cheminée-Handhabung gehört jedoch nicht nur der regelmässige Kaminfeger-Besuch, sondern auch das richtige Holz. Dieses dürfe nicht zu gross sein, erklärt Tischhauser. «Sonst vergast man das Holz, statt es zu verbrennen. Das gibt dann diese berühmten Kaminbrände.»

Der Experte rät zudem, das Feuer wie eine Kerze von oben nach unten brennen zu lassen. Damit das Anfeuern einfacher und ohne Rauch klappt, benutzt der Profi zudem einen Bunsenbrenner. Wie genau das funktioniert, siehst du im Beitrag.

(vro)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 14. September 2022 21:01
aktualisiert: 14. September 2022 21:11