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Zurfluh will mit Gitarre in den Nationalrat – Polizei verhängt Spielverbot

Musik statt Wahlplakat

Zurfluh will mit Gitarre in den Nationalrat – Polizei verhängt Spielverbot

01.09.2023, 06:42 Uhr
· Online seit 31.08.2023, 22:08 Uhr
Statt Wahlplakate aufzustellen, wollte Stephan Zurfluh mit seiner Gitarre den Menschen eine Freude machen und so zu Stimmen für die Wahlen kriegen. Doch in seiner Heimat in Baden wurde er deswegen von der Polizei weggewiesen.

Quelle: Tele M1 / Beitrag vom 31.08.2023

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So hatte sich Stephan Zurfluh seinen Wahlkampf wohl nicht vorgestellt: Anstatt mit einem musikalischen Auftritt ein paar Wählerinnen und Wähler für sich gewinnen zu können, musste er mit einer Wegweisung der Polizei quasi unverrichteter Dinge wieder zusammenpacken.

Ständchen war von kurzer Dauer

Der 62-Jährige kandidiert als einziger auf der Liste der «Musikpartei». Die Musik ist auch das, was ihn in den Nationalrat bringen soll. Plakate hat er keine aufgehängt – eine Frage des Geldes, erklärt er gegenüber Tele M1.

Deshalb wollte Zurfluh mit Gitarre und Gesang für seine Kandidatur werben. Das gefiel der Polizei allerdings gar nicht. Denn der angehende Politiker musizierte ohne Bewilligung in Baden. Die Konsequenz: Eine dreimonatige Wegweisung – für den Kandidaten der Musikpartei eine unangemessene Strafe.

Aussage gegen Aussage 

Auf Anfrage von Tele M1 gibt die Stadtpolizei Baden bekannt, dass sich ein Barbesitzer gemeldet habe, weil Zurfluh sich «aggressiv verhalten und Passanten belästigt» habe. Dies streitet der Nationalratskandidat allerdings ab. Die «politische Willensbildung», wie er seinen musikalischen Wahlkampf nennt, will er fortan an anderen Orten weiter betreiben.

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(umt)

veröffentlicht: 31. August 2023 22:08
aktualisiert: 1. September 2023 06:42
Quelle: ArgoviaToday

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