Aargau/Solothurn

«Es gibt irrsinnig viele Flächen, aus denen man was machen kann»

Aargauer Naturpreis

«Es gibt irrsinnig viele Flächen, aus denen man was machen kann»

· Online seit 02.06.2022, 21:04 Uhr
Mit dem «Aargauer Naturpreis» will der Kanton die Biodiversität fördern. Mitmachen können nicht nur Vereine, Gemeinden und Organisationen, sondern auch Private. Was es dazu braucht, erklärt Simon Egger, Leiter Sektion Natur und Landschaft beim Kanton Aargau, im Tagesgespräch.

Quelle: ArgoviaToday / Severin Mayer

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Es soll ein Anreiz sein, die Biodiversität und den Naturschutz zu fördern. Künftig verleiht der Kanton Aargau jährlich den «Aargauer Naturpreis». Mitmachen können sowohl Organisationen, als auch Private. Mit der Aktion will man erreichen, dass etwa Schmetterlinge ein neues Zuhause erhalten oder Wildbienen Futter finden. Die Förderung der Biodiversität soll gegen Hitze schützen, vor Neophyten schützen und Steingärten entgegenwirken, die kaum Lebensraum bieten.

Einfach ein Bienenhotel aufzustellen, ist aber nicht genug. Stattdessen geht es um Blumenwiesen, Asthaufen für neuen Lebensraum. «Gerade Sieldungsgebiete sind insbesondere für Insekten prädestiniert», so Simon Egger, Leiter Sektion Natur und Landschaft des Kantons Aargau, im Tagesgespräch von TeleM1. «Es gibt irrsinnig viele Flächen, die vielleicht momentan ein monotoner Rasen sind und aus denen man etwas machen kann.»

Der Preis wird in drei Kategorien verliehen. Der Lokal-Preis beschränkt sich auf einen Ort und ist mit 5000 Franken dotiert. Der kommunale Preis wird für eine Fläche ab circa einem halben Fussballfeld vergeben. Der Gewinnerin oder dem Gewinner winken 10'000 Franken. Der regionale Preis ist gemeindeübergreifend, also beispielsweise eine baumgesäumte Strasse. Er wird mit 20'000 Franken belohnt.

Welche Kriterien erfüllt werden müssen, liest du hier. Warum die Förderung von Lebensräumen so wichtig ist, erfährst du im ganzen Beitrag:

Quelle: TeleM1

(vro)

veröffentlicht: 2. Juni 2022 21:04
aktualisiert: 2. Juni 2022 21:04
Quelle: ArgoviaToday

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