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Chinese erschreckt 1100 Hühner mit Taschenlampe zu Tode

Nachbarschaftsstreit

Chinese erschreckt 1100 Hühner mit Taschenlampe zu Tode

· Online seit 09.04.2023, 21:03 Uhr
Ein Nachbarschaftsstreit in China ist auf ungewöhnliche Weise eskaliert. Als der Mann nachts in die Hühnerfarm seines Widersachers eindrang, wurde die Taschenlampe für die Hühner zum Verhängnis. Nun wurde der Mann verurteilt.
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Dass Hühner wirklich vor Panik sterben können, hat ein Mann aus China feststellen müssen. Rund 1100 Hühner seines Nachbarn erschreckte er zu Tode. Das berichtet der Sender CNN unter Berufung auf staatliche Medien. Den Berichten zufolge lag der Mann mit seinem Nachbar im Clinch. Im vergangenen Jahr hatte dieser angeblich unerlaubt Bäume des Mannes gefällt. Daraufhin habe sich der Verurteilte auf die Hühnerfarm des Nachbarn geschlichen und nicht nur einmal.

Er habe dabei die Vögel mit einer Taschenlampe erschreckt, berichtet die Nachrichtenseite «China Daily». Die Taschenlampe wurde den Tieren dabei zum Verhängnis. Die Hühner gerieten in Panik und sollen sich vor Angst in eine Ecke gedrängt haben.

Als er das Grundstück das erste Mal betrat, starben rund 500 Hühner bei der Massenpanik, heisst es in einem Bericht. Weiter endete der Besuch mit der Polizei. Der Mann wurde festgenommen und musste eine Entschädigung zahlen. Doch das war nicht genug. Er besuchte das Grundstück abermals: Dabei sollen weitere 640 Hühner gestorben sein.

Das Gericht in Hengyang entschied demnach am vergangenen Dienstag, der Mann sei für einen vorsätzlichen «Vermögensschaden» verantwortlich. Er wurde der vorsätzlichen Zerstörung von Eigentum für schuldig befunden. Die chinesischen Behörden gaben an, dass die 1100 toten Hühner einen geschätzten Gesamtwert von 13'840 Yuan haben, umgerechnet etwa 1800 Franken. Das Gericht verurteilte den Mann zu einer sechsmonatigen Haftstrafe mit einem Jahr Bewährung. Dazu heisst es weiter, der Verurteilte habe vor Gericht Reue für sein Verbrechen gezeigt

(sib)

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veröffentlicht: 9. April 2023 21:03
aktualisiert: 9. April 2023 21:03
Quelle: ArgoviaToday

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