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Zu schwere Sumo-Ringer: Japan Airlines muss Sonderflüge durchführen

Vor Turnier

Zu schwere Sumo-Ringer: Japan Airlines muss Sonderflüge durchführen

· Online seit 16.10.2023, 16:56 Uhr
In Japan wollten 27 Sumo-Ringer an ein Turnier fliegen. Weil sie zu schwer waren, musste Japan Airlines Sonderflüge einsetzen.
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Normalerweise rechnen Airlines das Gewicht von Passagierinnen und Passagieren anhand von Durchschnittsgewichten. In Europa beträgt dies beispielsweise 76,3 Kilogramm, in den USA 86 Kilogramm. Die Gewichtsangaben helfen Airlines den Treibstoffverbrauch und damit den CO₂-Ausstoss zu reduzieren. Zudem berechnen sie so den Schwerpunkt und das Abfluggewicht.

In Japan entsprachen letzte Woche einige Gäste wohl nicht diesem Durchschnitt. Von Tokio und Osaka wollten insgesamt 27 Sumo-Ringer an ein Turnier fliegen auf die südjapanische Insel Amami Oshima. Das berichten laut «Aero Telegraph» japanische Medien.

Gefahr von zu wenig Kerosin

Wegen des hohen Abfluggewichts – Sumo-Ringer wiegen im Durchschnitt 150 Kilogramm – musste Japan Airlines zwei Sonderflüge durchführen. Die Airline konnte ansonsten nicht sichergehen, dass die Kerosinmenge gereicht hätte. Zudem konnte die Fluggesellschaft keine grösseren Maschinen einsetzen, wegen der kurzen Landebahn am Zielort. Auch für den Rückweg gab es Sonderflüge.

Sumo gibt es seit dem achten Jahrhundert und ist in Japan ein traditioneller Ringkampf. Obwohl es kein festgelegtes Mindestgewicht gibt, sind die meisten Kämpfer schwere Männer. Als schwerster Sumo-Ringer aller Zeiten gilt der in Russland geborene Orora mit einem Gewicht von über 290 Kilogramm.

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(log)

veröffentlicht: 16. Oktober 2023 16:56
aktualisiert: 16. Oktober 2023 16:56
Quelle: Today-Zentralredaktion

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