Aargau/Solothurn

Nez Rouge Aargau chauffierte fast 2800 Personen

Positive Bilanz

Nez Rouge Aargau chauffierte fast 2800 Personen

· Online seit 02.01.2024, 09:36 Uhr
Nach ruhigen Corona-Jahren verzeichnete Nez Rouge Aargau in den vergangenen Tagen wieder mehr Fahrgäste. Die Organisation zieht ein positives Fazit, grössere Zwischenfälle gab es nicht.
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Nach der Silvesternacht ging die diesjährige Aktion von Nez Rouge Aargau zu Ende. Und wie immer war die letzte Nacht des Jahres auch die intensivste. 294 Fahrten wurden von den freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern übernommen, im Vorjahr waren es mit 280 Fahrten etwas weniger. «Wir hatten während den Spitzenzeiten Wartezeiten von fast einer Stunde, weil die Nachfrage derart gross war», bilanziert Heinz Fehlmann, Präsident von Nez Rouge Aargau. Allein an Silvester wurden 9816 Kilometer zurückgelegt, rechnet Fehlmann vor.

Mehr Fahrgäste und mehr Fahrten verzeichnet

Er zieht nicht nur ein positives Fazit von der Silvesternacht, sondern von der gesamten Nez Rouge Aktion in diesem Dezember. Dies hänge in erster Linie damit zusammen, dass die gesamte Aktion «ohne grössere Schäden» durchgeführt werden konnte. Kleine Zwischenfälle gab es, wie jedes Jahr, auch in den vergangenen Tagen. So mussten etwa zwei freiwillige Fahrer abgeholt werden, weil bei einem Elektroauto die Batterie leer war, erzählt Fehlmann.

Aber auch die Zahlen stimmen nach dem schwierigen letzten Jahr, als die Nachfrage nach der Coronapause regelrecht eingebrochen war, wieder zuversichtlich.Im Aargau wurden in diesem Dezember mit 1413 Fahrten (+3 Prozent zum Vorjahr) 2777 Personen (+4 Prozent) nach Hause gebracht. Gefahren wurden dabei 52'330 Kilometer (+4 Prozent).

Besonders erfreulich für Nez Rouge: Trotz den leicht höheren Zahlen wurden weniger Freiwillige (757) benötigt als im Vorjahr. Man war schlicht besser organisiert, sagt Fehlmann. «Wir haben es in diesem Jahr geschafft, die Einsätze der Freiwilligen besser zu planen und auf die Bedürfnisse der Fahrgäste abzustimmen. So konnten wir die Aktion insgesamt mit weniger Freiwilligen bestreiten».

Auch in Basel stiegen die Zahlen 

Ganz besonders freut den Präsidenten, dass die Aktion auch in Basel langsam Fuss zu fassen scheint. Der Aargau, der die schweizweit grösste Sektion von Nez Rouge stellt, versucht seit dem letzten Jahr, den Fahrdienst im Dezember auch in Basel zu etablieren. Jedoch konnte sich Nez Rouge zunächst weder in Baselland noch in Basel Stadt durchsetzen.

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Nun scheint das Angebot langsam zu verfangen, sagt Fehlmann: «Wir sind sehr zufrieden, wie es dieses Jahr in Basel gelaufen ist. Von unserem neuen Standort in Pratteln konnten wir drei Mal mehr Fahrten durchführen als noch im letzten Jahr und konnten auch auf drei Mal mehr Freiwillige zurückgreifen.»

Trinkgelder werden der Kinder-Spitex gespendet

Mit dem finanziellen Überschuss, der durch die Trinkgelder generiert wurde, wird in diesem Jahr die Kinder-Spitex Nordwestschweiz unterstützt. «Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder einen Betrag spenden können. Dafür gebührt unseren Freiwilligen und unseren Sponsoren und Partnern ein grosses Dankeschön. Ohne sie wäre es nicht möglich, diese Aktion durchzuführen», so Heinz Fehlmann.

(red.)

veröffentlicht: 2. Januar 2024 09:36
aktualisiert: 2. Januar 2024 09:36
Quelle: ArgoviaToday

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