Aargau/Solothurn

Niederrohrdorf kämpft gegen vandalierende Fussball- und Hockeyfans

Graffiti und Sticker

Niederrohrdorf kämpft gegen vandalierende Fussball- und Hockeyfans

· Online seit 23.05.2023, 15:30 Uhr
Die Gemeinde Niederrohrdorf muss sich einiger Zeit mit Sachbeschädigungen an Strassentafeln, Stromkästen oder auch Kandelabern rumschlagen. Die angebrachten Graffitis oder Sticker verursachen einen hohen Sachschaden. Von den Übeltätern fehlt bis jetzt jedoch jede Spur.
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Seit Anfang des Jahres häufen sich in Niederrohrdorf immer mehr die Meldungen über Sachbeschädigungen. Neu sei aber der nächste Höhepunkt erreicht worden, ärgert sich Claudio Stierli, Gemeindeschreiber von Niederrohrdorf. «Im Unterschied zu den bisherigen Sachbeschädigungen, bei welchen hauptsächlich die Initialen oder Logos der beiden bekannten Zürcher Fussballvereine entweder als Graffiti oder in Sticker-Form auf Stromkästen oder auch Strassentafeln hinterlassen wurden, hat sich nun der Darstellungsdrang auf weitere Sportvereine ausgeweitet. Neben den erwähnten Fussball-Clubs aus Zürich wurden neu auch Logos oder Initialen der Berner Young Boys und des Eishockey-Clubs Kloten hinterlassen.»

Die Gemeinde erstattet in jedem Fall des Vandalismus Anzeige gegen Unbekannt. Verdächtige konnte man bis anhin nicht ausfindig machen. «Wenn man die Personen nicht gerade in flagranti erwischt, wird die Suche nach den Tätern leider sehr schwierig», sagt der Gemeindeschreiber auf Anfrage. Man versuche aber alles, um den Übeltätern auf die Spur zu kommen. Auch in den Schulen oder auf der Homepage der Gemeinde thematisiert die Gemeinde das Problem immer wieder.

Die Schadensbegrenzung kostet die Gemeinde Niederrohrdorf viel Zeit und Geld. In den neuesten Fällen war ein Mitarbeiter des Bauamts zwei Tage damit beschäftigt, die Sticker und Schmierereien an über 20 Kandelabern und Strassensignalisationen zu entfernen. Dabei haben diese zum Teil solchen Schaden genommen, dass sie ersetzt werden mussten. Zum einen stören diese Schmierereien das Bild und zum anderen sind die Anzeigen bisweilen kaum mehr lesbar, wie Stierli sagt. «Eine Signalisationstafel kostet uns eine Summe im hohen dreistelligen oder niedrigen vierstelligen Bereich. Bei so vielen beschädigten Tafeln kann mich sich ja vorstellen, wie viel Geld wir dafür investieren müssen», erklärt Stierli und ist sichtlich verärgert. 

Wer Hinweise zur Täterschaft hat, soll sich bei der Gemeinde oder direkt bei der Kantonspolizei Aargau melden.

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(rag)

veröffentlicht: 23. Mai 2023 15:30
aktualisiert: 23. Mai 2023 15:30
Quelle: ArgoviaToday

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