Sicherheit

SVP-Grossrätinnen fordern Security Points an Aargauer Bahnhöfen

· Online seit 22.01.2024, 20:22 Uhr
Die Sicherheit an Aargauer Bahnhöfen ist ungenügend. Dieser Meinung sind zwei Grossrätinnen der SVP. Sie fordern deshalb Security Points. Also spezielle Zonen, die man aufsuchen kann, wenn man sich nicht mehr sicher fühlt.
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Viele trauen sich nicht mehr alleine durch den Bahnhof, wenn es dunkel ist. Auch die Aargauer SVP-Grossrätin Tonja Burri hat diesbezüglich bereits negative Erfahrungen am Bahnhof Brugg gemacht – und das am helllichten Tag. Sie wurde verfolgt und konnte flüchten, wie Burri gegenüber Tele M1 erzählt. «Aber was wäre gewesen, wenn es am Abend oder in der Nacht passiert wäre? Zu einer Zeit, wo nicht mehr so viele Menschen am Bahnhof gewesen wären?» Sie fragt sich deshalb: «Hätten wir dann Hilfe erhalten?»

Zusammen mit ihrer Parteikollegin und Grossrätin Nicole Heggli will Tonja Burri deshalb nun die Aargauer Bahnhöfe mit sogenannten Security Points sicherer machen. «Das sollen gut markierte Punkte mit einem grossen Knopf sein. Sobald man diesen betätigt, läuft eine Videokamera und die Verbindung zur Polizei wird sichergestellt», erklärt Burri das Konzept. Ein ähnliches Konzept kennt der Kanton Solothurn. Dort gibt es in den Bahnhofunterführungen vergleichbare Security Points. Laut der Kantonspolizei Solothurn sind gewisse Zonen ebenfalls mit Überwachungskameras ausgerüstet.

Mit einem dreijährigen Pilotprojekt wollen die beiden SVP-Grossrätinnen diese Security Points nun auch im Aargau testen. Dafür braucht es aber das Einverständnis des Grossen Rats. Dort gibt es auch Politikerinnen und Politiker, die dieser Idee skeptisch begegnen. Verbrechen würden nicht nur am Bahnhof, sondern auch auf dem Weg dorthin geschehen. Und überall könne man diese Security Points nicht einrichten.

(ova)

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veröffentlicht: 22. Januar 2024 20:22
aktualisiert: 22. Januar 2024 20:22
Quelle: ArgoviaToday/Tele M1

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