Im Zug verhaftet

Staatsanwaltschaft gibt weitere Details zu Daniel Anrig bekannt

30. November 2022, 13:02 Uhr
Daniel Anrig galt erst als verschwunden. Dann wurde bekannt, dass er in Zürich in Untersuchungshaft sitzt. Nun wurden weitere Details bekannt zu seiner Verhaftung und den Hintergründen. Auch Beziehungsprobleme sollen eine Rolle spielen.
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Die Schweizer Medien rätselten über das «Verschwinden» des Zermatter Gemeindeschreibers Daniel Anrig. Die Walliser Kantonspolizei durchsuchte gar seine Wohnung. Dann wurde klar, dass er in Zürich in Untersuchungshaft sitzt. Zudem habe die Gemeinde Zermatt das Arbeitsverhältnis mit Anrig bereits Ende Oktober aufgelöst.

Streit mit Drohungen

Laut einem Bericht des «Tagesanzeigers» gehe es um einen privaten Beziehungskonflikt, bei dem neben Anrig eine Frau und ein Mann involviert sind. Vor dem Haus der Frau, das sich offenbar im Kanton Zürich oder dessen Nähe befindet, sei es zum Streit zwischen den beiden Männern gekommen. Dabei kam es zu Drohungen von beiden Seiten.

Nach dem Streit wollte Anrig zurück ins Wallis reisen. Noch während er auf dem Rückweg war, erstattete der andere Mann Anzeige. Die Zürcher Kantonspolizei verhaftete Anrig anschliessend, als er im Zug auf dem Weg nach Zermatt sass.

Beziehungsprobleme und Gewalt im Spiel

Zu den Gründen für die U-Haft wolle sich die Staatsanwaltschaft nicht äussern. Das Verfahren habe mit Beziehungsproblemen zu tun, Gegenstand der Ermittlungen seien Gewalttätigkeiten wie Körperverletzung oder Tätlichkeiten. Es gelte die Unschuldsvermutung.

(log)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 30. November 2022 12:46
aktualisiert: 30. November 2022 13:02