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Weihnachtstage

Thermalbäder, Kinos und Bowling: So wirkte sich 2G+ auf Besucher aus

27. Dezember 2021, 20:05 Uhr
Vor gut einem Jahr schloss die Aargauer Regierung alle Freizeiteinrichtungen. Durch die 2G- beziehungsweise 2G-plus-Regel dürfen die Thermalbäder, Bowlingcenter und Kinos jetzt offenbleiben. Doch rentiert das für die Betreiber der Freizeiteinrichtungen?
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Quelle: TeleM1

Schlechtes Wetter heisst normalerweise für viele Badefans, dass man ins Thermalbad geht. Vor allem, wenn man sich gerade in der Weihnachtszeit befindet. So war das auch vor Corona. Die Thermalbäder wurden damals regelrecht überrannt. Mit der momentanen Beschränkung durch die 2G-plus-Regel sieht das jedoch anders aus. «Am stärksten Tag kamen vor Corona rund 3500 Personen ins Thermalbad. Nun, wenn man alle drei Bereiche zusammenzählt, sind wir bei knapp über 1000 Personen», so Marcus Rudolf, Leiter Bäder und Technik im Thermalbad Schinznach.

Mit fehlenden Personen hat auch das Bowling Center Aarau zu kämpfen. Zwar herrscht bei ihnen nur eine 2G-Regel ohne «Plus», seit den letzten Bundesratsverschärfungen haben aber auch sie weniger Besucher: «Es wurde eine Maskenpflicht eingeführt und die Getesteten dürfen nicht mehr kommen. Der Umsatz ist nun von minus 25 Prozent auf minus 40 Prozent gefallen. Und das in unserer absoluten Hochsaison», so Marcel Fischer, Geschäftsführer des Bowlings und Freizeit-Center Aarau.

Während die einen mit der neuen 2G-Regelung leben können, sind die anderen gefrustet. Immerhin: Diejenigen, die alle Bedingungen erfüllen, können sich über ein Stück Normalität freuen.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 27. Dezember 2021 22:13
aktualisiert: 27. Dezember 2021 20:05