«Massiv und angsteinflössend»

Nach Flut wird Neuseeland von Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert

15.02.2023, 11:08 Uhr
· Online seit 15.02.2023, 09:27 Uhr
In der Nähe der neuseeländischen Hauptstadt Wellington bebte am Mittwoch die Erde. Rund 60'000 Menschen haben das Beben im Internet gemeldet. Da die Insel aktuell mit Überschwemmungen zu kämpfen hat, war erst unklar, wie viele Menschen von dem Beben betroffen waren.
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Ein schweres Erdbeben hat am Mittwochabend (Ortszeit) Neuseeland erschüttert. Nach Angaben der nationalen Erdbebenwarte Geonet hatte das Beben eine Stärke von 6,1. Das Zentrum lag nahe der Hauptstadt Wellington in etwa 48 Kilometern Tiefe im Meer, jedoch waren die Erdstösse in vielen Landesteilen zu spüren.

Auch in Christchurch spürbar

Innerhalb kurzer Zeit hätten rund 60'000 Menschen im Internet gemeldet, dass sie die Erdstösse deutlich gespürt hätten, darunter auch in der grössten Stadt Auckland sowie im auf der Südinsel gelegenen Christchurch, berichtete die Zeitung «New Zealand Herald».

Viele beschrieben das Beben als «massiv und angsteinflössend». Es habe fast 30 Sekunden gedauert, hiess es. Augenzeugen sagten der Deutschen Presse-Agentur, sie hätten unter Tischen Schutz gesucht.

Keine Tsunami-Warnung

Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte die Stärke auf 5,7. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht. Über mögliche Verletzte oder Schäden war zunächst nichts bekannt.

Viele Menschen auf der Nordinsel des Pazifikstaats kämpfen aktuell mit verheerenden Überschwemmungen, nachdem Tropensturm «Gabrielle» über das Land gezogen war. Da die Kommunikation mit den überfluteten Gebieten eingeschränkt ist, war zunächst unklar, wie viele Menschen dort nun zusätzlich von dem Beben betroffen sind.

(sda/roa)

veröffentlicht: 15. Februar 2023 09:27
aktualisiert: 15. Februar 2023 11:08
Quelle: Today-Zentralredaktion

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