HSC Suhr Aarau

Parkhomenko und Scheidiger verlängern ihre Verträge langfristig

17. März 2022, 05:41 Uhr
Nach der Ankündigung einiger gewichtiger Abgänge gibt es nun gute Nachrichten aus der Schachenhalle: Daniel Parkhomenko und das Goalie-Talent Jannis Scheidiger bleiben dem HSC Suhr Aarau auch über die aktuelle Saison hinaus treu.
Sportchef Mike Condes (Mitte) Kaderplanung nimmt Formen an: Jannis Scheidiger (links) und Daniel Parkhomenko verlängern ihre Verträge bis 2025.
© HSC Suhr Aarau

Bis Ende März sollte das Mannschaftsgerüst des stärksten Aargauer Vertreters im Schweizer Handball stehen. Mit der Vertragsverlängerung von Rückraum-Spieler Daniel Parkhomenko und dem Goalie Jannis Scheidiger bis 2025 tut der HSC einen weiteren Schritt.

«Der Verein ist für mich wie eine zweite Familie»

Der 21-jährige Rückraumspieler Parkhomenko spielt seit 2014 beim HSC, debütierte 2018 in der ersten Mannschaft und hat sich seither in 78 Spielen schon fast zum Stammspieler entwickelt. Zudem hat er im vergangenen Jahr in der Schweizer Nationalmannschaft debütiert und durfte sich seither drei Mal das Trikot mit dem Schweizer Kreuz überstreifen. «Es ist mir eine grosse Freude, dass ich die nächsten Jahre meiner Karriere hier beim HSC bestreiten darf. Der Verein ist für mich wie eine zweite Familie», wird er in einer Club-Mitteilung zitiert.

Plötzlicher Einstieg – langfristige Planung

Bei Torhüter Jannis Scheidiger ging es Anfang dieser Saison plötzlich schnell: Als die beiden Stammgoalies der ersten Mannschaft, Dragan Marjanac (wegen eines Schlaganfalls) und Leonard Grazioli (Knieverletzung) ausgefallen waren, kam das Jungtalent mit Jahrgang 2002 plötzlich zu häufigen Einsätzen, oft über die ganze Spieldauer. Mit dem Abgang von Grazioli Ende dieser Saison zu Bundesligist Wetzlar dürfte Scheidiger auch weiterhin viel Spielzeit erhalten. Noch unklar ist, ob Marjanac auf die neue Saison hin fit wird. Dieser dürfte dem 19-Jährigen dann vor der Sonne stehen, wie Grazioli im Moment. Mittlerweile muss sich Scheidiger seine Spielzeit härter erarbeiten. Es habe einige Partien gegeben, in denen er nicht so gut gespielt habe, sagt Scheidiger. Aber: «Es war klar, dass es dieses Auf und Ab geben wird.» Für die Zukunft nehme er sich vor, sich gut weiter zu entwickeln, gerade auch in Bezug auf das Spielverständnis. «Aber hierfür bin ich beim HSC mit Torhütertrainer Milos Cuckovic und dem erfahrenen Dragan Marjanac genau im richtigen Umfeld.»

Weiter beweisen können sich Parkhomenko und Scheidiger bereits ab nächster Woche gegen starke Teams: Am Dienstag muss der HSC beim Meister Pfadi Winterthur ran (Anpfiff 19 Uhr, den Livestream gibt es hier), bevor am 27. März das nächste internationale Abenteuer beim norwegischen Erstligisten Drammen HK im Europacup ansteht. In der Woche darauf empfängt er Liga-Krösus Kadetten Schaffhausen (31. März, 20 Uhr) und das Rückspiel im Europacup findet am 3. April (16 Uhr) in der Schachenhalle statt.

(lba)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 17. März 2022 05:43
aktualisiert: 17. März 2022 05:43
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