Biberstein

Knatsch in der Biobadi: Wirtepaar verliert Pachtvertrag wegen Rosenkrieg

· Online seit 08.01.2024, 16:24 Uhr
Ein Beziehungsdrama sorgt in der Biobadi in Biberstein für Aufregung. Nachdem sich das Wirtepaar getrennt hatte, kündigte die Gemeinde ihnen daraufhin den Pachtvertrag – obwohl diese gerne noch weitergemacht hätten. Der Gemeinderat erklärt die Hintergründe.
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Karin Schmitz und Kurt Freudemann haben das Restaurant in der Biobadi in Biberstein während der vergangenen Saison geführt. Von Mai bis September haben sie die Kunden bedient und für deren Wohl gesorgt. 

Weil sich das Paar mittlerweile aber getrennt hat, haben sie von der Gemeinde die Kündigung für die Pacht erhalten. Das Kuriose: Zunächst habe die Gemeinde den beiden telefonisch noch versichert, dass sie sich aufgrund des Kündigungsschreibens keine Sorgen machen müssten, erklärt Freudemann. Vielmehr wurde ihnen in Aussicht gestellt, dass die Kündigung an der nächsten Sitzung wieder revidiert und für das kommende Jahr erneuert werden könne. Daraus wurde dann aber nichts, wie der ehemalige Pächter berichtet. 

Unschöne Situationen nach der Trennung

Gemeinderat René Klemenz betreut die Biobadi und erläutert gegenüber Radio Argovia, dass es nach der Trennung zu unschönen Szenen gekommen sein soll. «Der Wirt ist ausgeflippt und hat Leute blöd dastehen lassen. Wenn das so eskaliert und die Gemeinde Mails erhält, dass man nicht anständig behandelt wird, geht das nicht».

«Wir muten es beiden zu, aber sicher nicht mehr zusammen»

Diese Vorfälle haben dazu geführt, dass man sich eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Paar nicht mehr vorstellen kann, wie Klemenz weiter ausführt. «Wir haben kein gutes Gefühl, wenn wir die beiden zusammen in der Badi arbeiten lassen.» Die Gemeinde kann sich aber vorstellen, dass einer von beiden im Sommer die Badi wieder bewirten kann. «Wir muten es beiden zu, die können das. Aber sicher nicht mehr zusammen», erklärt Klemenz.

Mittlerweile wurde die Pacht neu ausgeschrieben. Sowohl Kurt Freudemann als auch seine Ex-Partnerin Karin Schmitz haben sich einzeln erneut dafür beworben. Noch im Januar möchte die Gemeinde Biberstein entscheiden, wie es mit dem Restaurant in der Biobadi weitergehen soll.

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(red.)

veröffentlicht: 8. Januar 2024 16:24
aktualisiert: 8. Januar 2024 16:24
Quelle: ArgoviaToday

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