Nach Grossbrand

Jetzt ist es fix: Boden in Spreitenbach nicht mit problematischen Stoffen belastet

10. Juni 2022, 17:30 Uhr
Auch in der zweiten Analyse nach dem Grossbrand wurden in Spreitenbach keine problematischen Stoffe im Boden nachgewiesen. Früchte, Gemüse und andere Landwirtschaftsprodukte aus dem betroffenen Gebiet können ohne Bedenken konsumiert und verarbeitet werden.

Quelle: TeleM1

Beim Grossbrand einer Lagerhalle in Spreitenbach hatte sich in südwestlicher Richtung mehrere Kilometer weit eine Aschewolke ausgebreitet. Dabei gelangten Niederschläge aus dieser Aschewolke auf Felder, Gemüse- und Früchtekulturen. Der Schadendienst der Abteilung für Umwelt des Departements Bau, Verkehr und Umwelt entnahm umgehend verschiedene Proben der verfrachteten Asche sowie Bodenproben und liess sie auf allfällige problematische Stoffe untersuchen.

Bereits Ende letzter Woche lagen erste Analyseergebnisse vor, die auf eine unbedenkliche Belastung hinwiesen, welche mit unbelastetem Boden vergleichbar ist. Dieser Befund wird durch die nun vorliegenden Resultate der weiteren, vertiefenden Analysen bestätigt: Durch die Aschewolke wurde der Boden des betroffenen Gebiets nicht merklich belastet, wie der Kanton Aargau mitteilte. Früchte, Gemüse und andere Landwirtschaftsprodukte aus dem betroffenen Gebiet können problemlos konsumiert und verarbeitet werden.

Die Abteilung Landwirtschaft Aargau hat die 60 betroffenen Landwirtschaftsbetriebe entsprechend informiert.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 10. Juni 2022 16:58
aktualisiert: 10. Juni 2022 17:30
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