Sport
FC Aarau

Alex Frei wettert nach Spiel gegen Schaffhausen in Schiri-Kabine

FC Aarau

Alex Frei wettert nach Spiel gegen Schaffhausen in Schiri-Kabine

· Online seit 09.03.2024, 12:33 Uhr
Schon wieder Trubel um Alex Frei. Nach dem 1:1 gegen den FC Schaffhausen marschierte FCA-Trainer Alex Frei in die Schiri-Kabine und stellte die Unparteiischen zur Rede. Nun drohen dem Trainer erneut Konsequenzen.
Anzeige

Nach dem Stinkefinger-Eklat folgt nun der nächste Ausbruch von FCA-Trainer Alex Frei. Der Trainer soll nach dem Unentschieden gegen Schaffhausen die wartenden Medienschaffenden zunächst links liegen gelassen haben, um die Garderobe der Schiedsrichter aufzusuchen. Wenige Sekunden später stellte er sich angefasst den Journalistinnen und Journalisten, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt. «Was für eine Arroganz», soll der 44-Jährige sich dabei geäussert haben. Anschliessend öffnete Schiedsrichter Nico Gianforte die Tür der Kabine und sagte ihn Richtung Frei, «dass dies rapportiert» werden würde.

Grund für den Marsch in die Kabine soll laut Zeitung eine Szene in der 86. Minute sein. Es stand zu dem Zeitpunkt bereits 1:1, Frei hatte sich aufgeregt, weil der FCA keinen Corner zugesprochen bekam, sodass Schiedsrichter Gianforte die gelbe Karte zog und Frei verwarnte. Das bedeutet wiederum, dass Frei beim Aargauer Derby am Samstag gegen Baden nicht an der Seitenlinie, sondern auf der Tribüne sein wird.

Der Frust sass bei Frei wohl so tief, dass er sich nach Spielschluss immer noch nicht beruhigt hatte. Sicher ist aber, dass die Aktion in der Schiedsrichter-Kabine Konsequenzen mit sich bringen wird. Nico Gianfortes angekündigte Rapportierung verspricht wohl mehr Ärger als nur die Abwesenheit beim Derby. Es sei also möglich, dass die Swiss Football League demnächst mitteilen werde, dass der FCA-Trainer sich erneut eine Zwei-Spiele-Sperre eingehandelt habe, schreibt die Zeitung weiter.

Stellvertreter Norbert Fischer wird am Samstag beim Derby die Geschicke am Platz leiten, ob darüber hinaus auch im nächsten Spiel, bleibt abzuwarten.

(red.)

veröffentlicht: 9. März 2024 12:33
aktualisiert: 9. März 2024 12:33
Quelle: ArgoviaToday

Anzeige
Anzeige
argoviatoday@chmedia.ch